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Bischofswerda bekommt eine Allee zurück

Künftig wird man am Stadtrand wieder Äpfel pflücken können. Gepflanzt wurde jetzt aber auch an vielen anderen Stellen in der Stadt.

Bischofswerdas Bauhofleiter Matthias Schön steht an der Allee zwischen Schönbrunn und dem Butterbergwald. Hier wurden 16 Bäume gepflanzt und dadurch Lücken in der Baumreihe geschlossen.
Bischofswerdas Bauhofleiter Matthias Schön steht an der Allee zwischen Schönbrunn und dem Butterbergwald. Hier wurden 16 Bäume gepflanzt und dadurch Lücken in der Baumreihe geschlossen. © SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Zwischen Belmsdorf und dem Horkaer Teich in Bischofswerda werden wieder Apfelbäume blühen. 14 Bäume wurden kürzlich durch Mitarbeiter des Bauhofes neben der Straße gepflanzt. Damit bekommt Bischofswerda eine Allee zurück. 

Die bisherige Apfelallee  war nicht mehr zu retten. Ihre Bäume waren veraltet. Hinzu kamen die Folgen von Unwettern in den vergangenen Jahren. Rathaus-Sprecher Sascha Hache sagt: "Drei Apfelbäume mussten in den Jahren 2017/18/19 nach schweren Sturmschäden entfernt werden, weil die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben war."  

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Der letzte Baum der alten Allee wurde in diesem Frühjahr gefällt. Bei einer Kontrolle war starker Pilzbefall festgestellt worden.

Allee am Butterberg wieder geschlossen

Der Ortsteil Belmsdorf am südlichen Stadtrand ist einer von mehreren Standorten im Stadtgebiet, wo in diesem Frühjahr Bäume gepflanzt worden sind - 88 insgesamt, sagt Bauholfleiter Matthias Schön. 

Auch auf dem Wanderweg  von Schönbrunn zum Butterberg wurde eine Allee neu angelegt. 16 Bäume, vor allem Winterlinden und Ahorn, wurden dort gepflanzt. 

Hinzu kommen mehrere Standorte direkt in der Stadt, darunter an der ehemaligen Deponie am Rammenauer Weg und nahe der Bürgerteiche, an der Kirchstraße  sowie im neuen Verkehrsgarten im Stadtteil Süd. Dort sorgen fünf Winterlinden und vier Bergahorn-Bäume künftig für Schatten. Außerdem wurden im Verkehrsgarten sieben Groß- und 30 Kleinsträucher gepflanzt. 

Neupflanzungen sind Ersatz für gefällte Bäume

Finanziert wurde die Pflanzaktion inklusive dreijähriger Pflege im Gesamtwert von rund 35.000 Euro von der Deutschen Bahn, einem  Mobilfunkunternehmen und der katholischen Kirche. 

In den ersten beiden Fällen handelt es sich um Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur durch Baumaßnahmen. Die Bahn baute in Bischofswerda an der Bahnbrücke Stolpener Straße, wodurch Bäume gefällt werden mussten. Dafür musste sie neue Bäume pflanzen oder eben finanzieren. 

Der Mobilfunkbetreiber errichtete im Oberland einen Funkmast. In der betreffenden Gemeinde fand sich kein geeigneter Standort für Ersatzpflanzungen, berichtet Matthias Schön. So profitiert Bischofswerda. 

Die katholische Pfarrgemeinde hatte in ihrem Garten an der Bachstraße Bäume gefällt. Auch dafür ist Ersatz fällig.  Für einige der neuen Bäume wurde im Pfarrgarten ein Standort gefunden;  die anderen wurden an anderen Stellen im Stadtgebiet gepflanzt. 

Im Herbst werden weitere Bäume gepflanzt,  darunter im "Park der Kinder" ein Kugelahorn  für die jüngsten Schiebocker,  die in den vergangenen zwölf Monaten geboren wurden. Gepflanzt wird dieser Baum zum jährlichen Begrüßungsevent der Stadt. "Ich habe ihn schon bestellt", verrät Matthias Schön.  

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