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Bitte nur so breit wie nötig

über die Sanierung der Königsbrücker Straße

Tobias Winzer

Dass eine der wichtigsten Straßen in der Stadt nach fast 20 Jahren Diskussion immer noch nicht saniert ist, ist peinlich für die Stadt. Auch nach dem gestrigen Entscheid werden die Debatten über die Königsbrücker Straße nicht aufhören. Und daran trägt auch die Rathausspitze um CDU-Baubürgermeister Jörn Marx eine Mitschuld. Zwar verspricht er, dass bei der jetzt beschlossenen Variante 7 alle Für und Wider sauber abgewogen wurden und der Ausbau die einzige vernünftige und beste Lösung für alle Verkehrsteilnehmer ist. Nur, wer soll ihm das glauben? Der Tunnel am Wiener Platz, die Bergstraße und die Waldschlößchenbrücke sind Beispiele dafür, dass die Stadt angetrieben von der CDU und FDP Straßen übertrieben groß gebaut hat. Die Folge sind hohe Baukosten und hohe Ausgaben für die laufende Instandhaltung. Das befürchten die Ausbaugegner nun auch bei der Königsbrücker Straße. Hätte Marx neben der vierspurigen Variante auch eine schmale Königsbrücker Straße mit zwei Spuren geplant, hätte er sich von dem Vorwurf der parteigesteuerten Verwaltungsarbeit befreien können. Jeder Stadtrat hätte dann Vor- und Nachteile objektiv abwägen können. Da Marx das versäumt hat, wird die aktuelle Sanierungsvariante wieder nur von einer kleinen Mehrheit im Stadtrat getragen. Und diese ist äußerst wacklig.

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