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Bläserensemble besichtigt legendäre Festung

Für die Israelis ist sie immer noch heiliger Boden. Denn kaum ein Ort symbolisiert besser den unbedingten Durchhaltewillen der Juden als die Festung Masada. Die Mitglieder des Riesaer Bläserensembles besuchten diesen Ort jetzt bei einem Tagesausflug.

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Für die Israelis ist sie immer noch heiliger Boden. Denn kaum ein Ort symbolisiert besser den unbedingten Durchhaltewillen der Juden als die Festung Masada. Die Mitglieder des Riesaer Bläserensembles besuchten diesen Ort jetzt bei einem Tagesausflug. Nach zeitigem Frühstück mit Blick auf den Sonnenaufgang über dem Felsendom startete der Bus Richtung Südosten durch die judäische Wüste zum Toten Meer. Die älteste Wüstenstadt, Jericho, wurde sogar schon im neunten Jahrtausend vor Christus gegründet. Von einem Wüstenhügel aus konnte die Reisegruppe einen Blick auf das St.Georg Kloster werfen, das in palästinensischem Autonomiegebiet liegt, eingebaut in einen Felshang.

Die Oase En Gedi lud zu einer kleinen Abkühlung in den Quellen und unter den Wasserfällen ein. Auf dem Weg zum Toten Meer passierte der Reisebus den Ort Qumran, die Stelle, wo Beduinen im Jahre 1947 die ältesten biblischen Schriften entdeckten. Anschließend wurden Schwimmversuche im Wasser des Toten Meeres unternommen. Natürlich haben alle die Festung Masada besichtigt. Das letzte Bollwerk eines jüdischen Aufstandes gegen die Römer wurde im Jahre 73 nach Christus von den Legionäre gestürmt. (SZ)