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Weißwasser

Blicke hinter sonst verschlossene Türen

Hunderte Interessierte besuchten am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals – oft normalerweise nicht zugängliche – Gebäude. 

Stella Dembny erklärte den Besuchern den Aufbau sowie die Funktion der Anlagen im Wasserturm Weißwasser. Hier zeigte sie den Neugierigen den Boden des unteren Wasserbehälters, der 250 Kubikmeter Wasser fasste.
Stella Dembny erklärte den Besuchern den Aufbau sowie die Funktion der Anlagen im Wasserturm Weißwasser. Hier zeigte sie den Neugierigen den Boden des unteren Wasserbehälters, der 250 Kubikmeter Wasser fasste. © Foto: Rolf Ullmann

Wasserturm Weißwasser: Mit einem solch großen Interesse seitens der Besucher hatten die beiden Mitarbeiterinnen der Stadtwerke Weißwasser Bettina Brandt und Stella Dembny am Sonntagnachmittag wahrlich nicht gerechnet. Viermal führten sie die Besuchergruppen mit jeweils zwischen 30 und 50 Neugierigen die Stufen hinauf bis zum Boden des großen Wasserbehälters. Der erste Wasserturm in Weißwasser entstand zwischen 1908 und 1910. Als der Wasservorrat von rund 250 Kubikmetern den Bedarf der Glaswerke sowie der rasch wachsenden Bevölkerung in Weißwasser nicht mehr decken konnte, wurde um den bisherigen Bau zwischen 1930 und 1932 eine neue Hülle errichtet. 1995 ging der Wasserturm außer Betrieb. Heute wird er als Wahrzeichen der Stadt und als ein wertvolles technisches Denkmal für die Nachwelt bewahrt.

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