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Bloß kein Kalter Krieg!

Die Schriftstellerin Irina Liebmann im Gespräch über das deutsch-russische Verhältnis, die Gefahr eines neuen Kalten Krieges und die Geschichtsvergessenheit der Deutschen.

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© Reuters

Die Schriftstellerin Irina Liebmann wurde 1943 als Kind eines deutschen Kommunisten und einer Russin in Moskau geboren. Zuletzt erschien 2013 im Berlin Verlag ihre Erzählung „Drei Schritte nach Russland“. Nach über 30 Jahren hatte sie sich auf den Weg gemacht, um das neue Russland kennenzulernen, das sie bis dato nicht kannte. Die aktuelle Politik des Westens gegenüber Russland hält Irina Liebmann für höchst gefährlich, Sanktionen seien der völlig falsche Weg. Sie sagt: „Es ist für Leute wie mich, die die Zeit in der DDR und den Kalten Krieg bewusst erlebt haben, einfach eine unermessliche Enttäuschung. Wir haben geglaubt, die Entspannungspolitik sei ernst gemeint, und zwar von allen Seiten. Jetzt sieht das nicht mehr so aus.“

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