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Blühwiese in der Stadtmitte

Die CDU-Fraktion im Stadtrat hat vorgeschlagen, die Brachfläche am Moritz-Garte-Steg zu begrünen.

Die Fläche am Moritz-Garte-Steg wird freigehalten. In der Zwischenzeit soll sie bepflanzt werden.
Die Fläche am Moritz-Garte-Steg wird freigehalten. In der Zwischenzeit soll sie bepflanzt werden. © Arvid Müller

Radebeul. Grüne Oasen schaffen, die das Stadtklima verbessern – das hat zuletzt die CDU-Fraktion im Stadtrat vorgeschlagen. Dafür sollen auf Brachflächen, die zur Zeit nicht genutzt werden, bienenfreundliche Blühpflanzen ausgesät werden, schreiben die Christdemokraten in einem Antrag.Beispielgebend sollte als Erstes die Begrünung der freien Fläche am Moritz-Garte-Steg zwischen Landesbühnen Sachsen und Lößnitzgymnasium geprüft werden.

 „Durch das Aussäen bienenfreundlicher Blütenpflanzen, wäre nicht nur eine Verbesserung des innerstädtischen Mikroklimas zu erreichen, sondern auch eine Unterstützung der Artenvielfalt und der in Radebeul sehr aktiven Imker und ihrer Bienenvölker“, heißt es im Antrag. Außerdem würde das Areal durch eine Bepflanzung an Attraktivität gewinnen. Die Fraktion schlägt zudem vor, dass sich Bürger im Rahmen des Stadtteilbudgets an der Begrünung beteiligen könnten.Der Antrag der CDU muss als Nächstes im zuständigen Ausschuss diskutiert werden. Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) kündigte an, dass die Begrünung machbar sei, witterungsbedingt aber erst im kommenden Frühjahr.Auf dem über 4.500 Quadratmeter großen Gelände am Moritz-Garte-Steg standen bis 2017 die alten Werkstätten der Landesbühnen.

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Die Stadt hatte das Areal vom Freistaat bekommen. Getauscht gegen ein Grundstück zwischen Paradiesstraße und Schuchstraße, wo heute die neuen Theaterwerkstätten stehen. Für das Gelände waren zeitweise verschiedene Ideen im Gespräch, von Parkflächen über einen Supermarkt bis zu Wohnhäusern. Die Stadt entschied aber, das Areal als möglichen Schulstandort freizuhalten. Die Fläche soll zur Verfügung stehen, falls eine Schule expandieren muss. Sollte in den nächsten Jahren wegen steigender Schülerzahlen Bedarf an einem zusätzlichen Schulhaus bestehen, steht das Grundstück zur Verfügung.

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