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BMW-Fahrer sind die schnellsten

Insgesamt wurden beim Blitzmarathon aber nur wenige Sünder erwischt. Die Polizei ist zufrieden.

Landkreis. Beim „Blitzmarathon“ der von Donnerstag, 6 Uhr, bis Freitag, 6 Uhr, durchgeführt wurde, mussten im Landkreis Meißen lediglich 26 Geschwindigkeitsverstöße geahndet werden. Insgesamt wurden in den Polizeirevieren Meißen, Riesa und Großenhain insgesamt 443 Fahrzeuge kontrolliert. In Großenhain, auf der Riesaer Landstraße, war ein 55-jähriger BMW-Fahrer am schnellsten unterwegs. Bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde wurde er mit 76 gemessen. Das bedeutet 100 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. In Riesa war die 48-jährige Fahrerin eines BMW am schnellsten unterwegs. Auf der Robert-Koch-Straße wurde sie mit 73 geblitzt - erlaubt waren nur 50 Kilometer pro Stunde. Sie muss mit 80 Euro Bußgeld und einem Punkt rechnen. In Meißen betrug der Höchstwert 68 bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde. Die Dresdner Polizei kontrollierte insgesamt 14 621 Fahrzeuge. Dabei mussten die Beamten 1 549 Geschwindigkeitsverstöße ahnden. Die höchste Geschwindigkeitsübertretung ereignete sich auf der Nossener Brücke. Bei erlaubten 50 Kilometern pro Stunde wurden 91 gemessen. Neben zwei Punkte und 200 Euro Bußgeld gibt es für den Fahrer auch einen Monat Fahrverbot. An den Geschwindigkeitskontrollen beteiligten sich alle Polizeireviere der Polizeidirektion Dresden sowie die Verkehrspolizeiinspektion. An den 35 Kontrollstellen waren 100 Beamte innerhalb der 24 Stunden im Einsatz.

Die meisten Fahrzeuge wurden mit etwa 12 600 bei den Durchfahrtkontrollen der Verkehrspolizeiinspektion gemessen. 1 454 waren zu schnell unterwegs. „Da unsere Durchfahrtkontrollen nicht so schnell zu erkennen waren, gab es bei der Art der Geschwindigkeitsmessung deutlich mehr Verstöße. Damit zeigt sich auch, dass die Bekämpfung der Unfallursache Geschwindigkeit auch zukünftig ein zentraler Punkt unserer Verkehrssicherheitsarbeit sein muss“, sagt Polizeirat Peer Barthel, Chef der Dresdner Verkehrspolizeiinspektion. Insgesamt zog Barthel ein positives Fazit: „Bei unseren Kontrollen hatten die meisten Verkehrsteilnehmer Verständnis. Oftmals kannten sie die Aktion bereits aus den Medien. Es war daher spürbar, dass viele besonnener fuhren und wir auch weniger Verkehrsverstöße ahnden mussten.“

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Bundesweit hat die Polizei mehr Autofahrer erwischt als bei der Premiere vor einem Jahr. Von rund drei Millionen kontrollierten Wagen seien 93 000 Fahrer zu schnell gewesen, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium am Freitag mit. Damit habe die Quote bei drei Prozent gelegen. Im Oktober vergangenen Jahres waren bundesweit rund 83 000 Fahrer als zu schnell ermittelt worden. (SZ/jm)