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Bobpilot protestiert mit zwei Frauen

St. Moritz. Ein Ex-Weltmeister aus der Schweiz sorgt beim Bob-Weltcup in St. Moritz am Sonntag mit einer provokanten Besetzung des Viererbobs für Aufsehen. Gemeinsam mit Triathlon-Olympiasiegerin Nicola...

St. Moritz. Ein Ex-Weltmeister aus der Schweiz sorgt beim Bob-Weltcup in St. Moritz am Sonntag mit einer provokanten Besetzung des Viererbobs für Aufsehen. Gemeinsam mit Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig und Siebenkämpferin Linda Züblin geht der 36-jährige Beat Hefti in der Königsdisziplin an den Start. Hefti protestiert damit wohl auch gegen umstrittene neue Regelungen des Weltverbandes FIBT.

„Er will der FIBT zeigen, dass sie auf dem falschen Weg ist“, sagte der deutsche Bundestrainer Christoph Langen. „Da wurde in der laufenden Saison eine Regel eingeführt, die es jahrelang so nicht gab.“ Hefti, Olympia-Zweiter im kleinen Schlitten, wollte sich in dieser Saison ursprünglich auf den Zweier konzentrieren. Die FIBT schreibt seit wenigen Wochen allerdings Rennen in beiden Klassen vor. Ohne Start im Vierer kann Hefti damit keine Punkte für die Schweiz und für fixe Startplätze in der nächsten Saison einfahren.

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„Hätte ich zwei Anschieber suchen sollen, mit denen ich nie trainiert habe? So kriegt der Bobsport wenigstens etwas Aufmerksamkeit“, sagte Hefti. Eine weitere Reglement-Änderung nutzte er für die PR-wirksame Besetzung: Seit diesem Sommer erlaubt die FIBT gemischte Teams im Viererbob, allerdings ohne weitere Auflagen zur genauen Besetzung des Schlittens. (sid)