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Böschung in Boden soll 2012 gebaut werden

Zu den Schäden, die das Hochwasser der Großen Röder Ende September vergangenen Jahres angerichtet hatte, gehört auch die abgerutschte Böschung an der Straße in Boden. Seit dem ist die nur eingeschränkt befahrbar.

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Zu den Schäden, die das Hochwasser der Großen Röder Ende September vergangenen Jahres angerichtet hatte, gehört auch die abgerutschte Böschung an der Straße in Boden. Seit dem ist die nur eingeschränkt befahrbar.

Wie die SZ jetzt auf Nachfrage von Radeburgs Bürgermeister Dieter Jesse (parteilos) erfuhr, sollen Böschung und Straße im nächsten Jahr wieder hergerichtet werden. Insgesamt 300000 Euro wird das kosten. Die Stadt kann dabei auf Gelder aus mehreren Fördertöpfen hoffen. Ein Teil dieses Geldes sei bereits bewilligt. Wie viel es aber insgesamt werden, sei derzeit noch offen.

Zunächst war nicht klar gewesen, wer überhaupt für den Wiederaufbau zuständig ist. Die Stadt war der Auffassung, das sei Sache der Talsperrenverwaltung, da der Fluss den Schaden angerichtet hat. Dort verwies man darauf, dass der Straßenbau nebst Leitplanke mit zum Abrutschen beigetragen haben könnte. Zudem sei die Straße Sache der Stadt.

Da eine Ertüchtigung der Brücke in Boden derzeit nicht möglich ist, muss vor dem Start der Bauarbeiten – bei diesen wird die defekte Straße komplett gesperrt – eine Zufahrt für schwere Fahrzeuge nach Boden geschaffen werden. Wie der Bürgermeister sagt, ist die Stadt mit dem Forst und den Eigentümern im Gespräch, um auf der Grundlage einer Vereinbarung die Alte Glasstraße so weit herzurichten, dass sie beispielsweise von der Feuerwehr und anderen Fahrzeugen genutzt werden könnte. (SZ/gör)