merken
PLUS Zittau

Erst ein Unfall beendet Verfolgungsjagd

Die Polizei hat versucht, in Bogatynia einen Renault zu stoppen. Der Fahrer flüchtete - aus mehreren Gründen. Jetzt droht ihm eine Gefängnisstrafe.

Folgen des Unfalls: Die Front des Renault ist total beschädigt.
Folgen des Unfalls: Die Front des Renault ist total beschädigt. © KPP Zgorzelec

Erst ein Unfall hat einen Renault-Fahrer stoppen können, den Polizeibeamte der sogenannten Speed-Gruppe diese Woche in der Stadt und Gemeinde Bogatynia (Reichenau) kontrollieren wollten. Trotz der Licht- und Tonsignale vom Streifenwagen hielt der 34-Jährige nicht an, sondern beschleunigte sein Auto. Eine Verfolgungsjagd begann. Seine verantwortungslose Fahrweise stellte nicht nur für ihn, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer eine große Bedrohung dar, berichtet die Polizei.

Ein Bild von der Unfallstelle.
Ein Bild von der Unfallstelle. © KPP Zgorzelec

Schließlich kollidierte der Renault mit einem Opel, in dem ein 48-Jähriger saß. Beiden Fahrern sei nichts ernstes passiert, teilt die Polizei mit. Wie sich herausstellte, war das Auto des 34-Jährigen nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Zudem stand der Mann unter Einfluss von Drogen. Schon dafür kann er mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. Hinzu kommt, nicht angehalten zu haben. Dafür gibt's eine Geldstrafe und ein Fahrverbot. Zudem kann dies ebenfalls eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren nach sich ziehen.

Arbeit und Bildung
Alles zum Berufsstart
Alles zum Berufsstart

Deine Ausbildung finden, die Lehre finanzieren, den Beruf fortführen - Hier bekommst Du Stellenangebote und Tipps in der Themenwelt Arbeit und Bildung.

An der Stelle ist der Renault mit dem Opel kollidiert.
An der Stelle ist der Renault mit dem Opel kollidiert. © KPP Zgorzelec

Mehr Nachrichten aus Zittau und Umland lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Zittau