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Bogatyniaer fühlen sich nicht sicher

In einer Umfrage wurden die Bürger zur Kriminalität befragt. Das war nun Thema im Stadtrat.

Bogatynia. Einer kritischen Bestandsaufnahme haben die Bogatyniaer Ratsmitglieder jetzt den Zustand der öffentlichen Sicherheit unterzogen. Für die Einstimmung auf das Thema sorgte eine Internet-Umfrage, wonach 85 Prozent der Befragten die Frage, ob man sich in Bogatynia sicher fühlen könne, verneinten. Lediglich fünf Prozent sprachen sich zustimmend aus, der Rest hatte dazu keine Meinung.

Bogatynias Bürgermeister Andrzej Grzmielewicz betonte, dass das Problem natürlich ständig im Fokus der Arbeit der Kommunalverwaltung stünde. Er verwies jedoch auch auf die Verantwortung von Polizei, Ordnungsamt und anderen für Ordnung befassten Diensten, in deren Kompetenz sich die Kommune nicht einmischen könne. Polizeichef Tomasz Rogulski wartete mit Fakten auf, wonach es im vergangenen Jahr zu insgesamt 219 Straftaten, unter anderem in den Kategorien Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Beschädigung von Eigentum und Körperverletzungen, kam. 102 betrafen Diebstähle beziehungsweise Einbruchdiebstähle. Angemahnt wurde in diesem Zusammenhang, die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsamt zu verbessern. Die Auswirkungen der Einbruchskriminalität beschrieb ein Vertreter des örtlichen Unternehmervereins. Allein im September 2015 habe es vom 1. bis 15. des Monats Einbrüche gegeben, deren Schäden in die Tausende gingen.

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Zum Abschluss der Diskussion wurde dem Bürgermeister empfohlen, ein mit Fachleuten besetztes Team zu berufen, das sich mit der Erarbeitung eines Programms zur Lösung der Sicherheitsprobleme befassen sollte. Diese müssten unter anderem auf die Verbesserung des Kameramonitorings in der Stadt, auf mehr Planstellen für die Polizei und erhöhte finanzielle Mittel für die Bekämpfung und die Prävention der Drogenkriminalität ausgerichtet sein, schreibt das Portal bogatynia info. (kpl)