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Bombendrohung in Arbeitsagentur

Ein „Spaßanrufer“ legte das Amt lahm. Zum Ärger der Besucher, für die Sprechzeiten ausfielen.

Meißen. Die Geschäftsstelle der Arbeitsagentur in der Niederauer Straße musste gestern vorübergehend geräumt werden. Gegen 11 Uhr war über den Polizei-Notruf eine Bombendrohung eingegangen. Aus Sicherheitsgründen mussten alle Mitarbeiter und Kunden das Gebäude verlassen. Die Polizei rückte mit zwei Streifenwagen und Zivilkräften an. „Die Beamten haben vor Ort die Lage sondiert. Nach Würdigung der Gesamtumstände war letztlich von keiner Ernsthaftigkeit auszugehen“, sagt Polizeisprecher Marko Laske. Eine Stunde später war der Einsatz vor Ort beendet, so dass die Arbeitsagentur ihren Dienst wieder aufnehmen konnte. Gleichzeitig endete um 12 Uhr allerdings die Sprechzeit – deshalb wurden mehrere Kunden nach Hause geschickt. Entsprechend deftige Kommentare waren im Treppenhaus zu hören.

Wie hoch die Einsatzkosten waren und wie oft solche Bombendrohungen vorkommen, wollten weder Polizei noch Arbeitsagentur mitteilen. Allerdings würden die Mitarbeiter der Agentur regelmäßig zum Verhalten in „besonderen Situationen“ geschult. Nun wird wegen einer „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten“ ermittelt. Darauf stehen laut Strafgesetzbuch bis zu drei Jahre Haft oder Geldstrafe. Ermittelt war gestern allerdings noch kein Tatverdächtiger. (SZ/csf)

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