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Bootssteg soll flottgemacht werden

Die Traverse am Schiffsanleger Geierswalde war bisher nicht nutzbar. Das wird sich ändern.

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Am kommunalen Steg – vorn links am Bildrand – am Schiffsanleger Geierswalde können noch keine Boote festmachen. 2020 soll er umgebaut werden.
Am kommunalen Steg – vorn links am Bildrand – am Schiffsanleger Geierswalde können noch keine Boote festmachen. 2020 soll er umgebaut werden. © Archivfoto: Uwe Schulz

Geierswalde. Voraussichtlich im kommenden Jahr wird der Bootssteg am Fahrgastschiffsanleger Geierswalde so umgebaut, dass er wunschgemäß für unter anderem größere (längere) Boote, aber auch für Motorboote, zum Beispiel für die Wasserwacht, nutzbar ist. Das bestätigte Dr. Robert Böhnke, zuständiger Fachreferent beim Bergbausanierer Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV). Der Stand der Dinge hinsichtlich der noch unfertigen Steganlage hatte Ortsansässige in der Bürgerfragestunde der jüngsten Sitzung des Elsterheider Gemeinderates interessiert.

Das Bauvorhaben wird aus dem Topf zur touristischen Entwicklung der Seen (§4) finanziert und läuft unter Federführung der LMBV. Bürgermeister Dietmar Koark (CDU) meinte in der Sitzung, dass manche dieser §4-Projekte „leider nicht unter einem guten Stern“ stünden. Der beauftragte Statiker habe demnach Zweifel angebracht. Dies bestätigte die LMBV auf Anfrage: Die derzeit vorliegenden Planungsunterlagen für das weitere Nutzbarmachen des Bootssteges – insbesondere die statischen Berechnungen und Prüfberichte – sind laut Prüfstatiker nicht ausreichend, wenn man die von der Gemeinde Elsterheide sowie vom Segelsportverein gewünschten Ausstattungen betrachtet. Deshalb soll nun die Planung weiter präzisiert und überarbeitet werden. Inzwischen hat es eine weitere Abstimmung mit der Gemeinde gegeben. Die bestehende Anlage solle unter Verwendung ergänzender neuer Bauteile wie Dalben, Schwimmstege, Fingerstege sowie von zusätzlichen Maßnahmen zur Wellenberuhigung so erweitert werden, dass eine „funktionierende Einheit“ entstehen könne, erklärte Dr. Böhnke. Das Bearbeiten der zusätzlichen Planungsleistungen einschließlich einer Variantenuntersuchung beginnt Mitte dieses Jahres, sodass es wahrscheinlich im Jahre 2020 mit dem Bau losgehen kann.

Der Fahrgastschiffsanleger mit der – seither nicht nutzbaren Traverse – war im Mai 2013 eingeweiht worden.