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Forst will Holz schnell und billig loswerden

Der Borkenkäfer ist bereits im Anflug. Deshalb ist im Forstbezirk Neustadt schnelles Handeln gefragt.

Von Anja Weber
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Das Holz wird auf Parkplätzen oder an Waldwegen aufgepoltert.
Das Holz wird auf Parkplätzen oder an Waldwegen aufgepoltert. © Steffen Unger

Die riesigen Holzstapel an den Waldwegen sind nicht zu übersehen. Für die Forstarbeiter gab und gibt es noch immer viel zu tun, um Borkenkäferbäume zu fällen oder auch Sturmschäden zu beseitigen. Jetzt ist jedoch große Eile angesagt. Aufgrund der vielen warmen und trockenen Tage hat die Hauptschwärmphase von Borkenkäfer und Co begonnen. Und im Wald lagert eine große Menge Nadelholz. Die Stämme sind überwiegend aufgearbeitete Bäume aus Windwürfen. Diese sind ideal für die Käfer, um darin ihre Eier abzulegen, aus denen sich in kurzer Zeit eine neue Käfergeneration entwickeln kann. Ein Weibchen des Borkenkäfers legt zum Beispiel im Verlauf der Vegetationsperiode 100 bis 150 Eier ab. Rechnet man Verluste mit ein, so kann ein Käferweibchen mit drei Jungkäfergenerationen und zwei Geschwisterbruten mehr als 100.000 Nachkommen erzeugen.

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