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Boxenstopp an der Staupitzstraße

„Irre, wie eng das ist. Das die überhaupt so fahren können“, sagt Sebastian Fichtner beeindruckt. Er gehörte zu den Rennsportfans unter den Heimatfestbesuchern, die sich für eine Renn-Simulation in einen von zwei Formel-1-Boliden an der Staupitzstraße pressten.

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Von Markus Tichy

„Irre, wie eng das ist. Das die überhaupt so fahren können“, sagt Sebastian Fichtner beeindruckt. Er gehörte zu den Rennsportfans unter den Heimatfestbesuchern, die sich für eine Renn-Simulation in einen von zwei Formel-1-Boliden an der Staupitzstraße pressten.

„Da mein Mann und ich selbst aktive Rennsportler sind, ist es uns durch unsere Beziehungen gelungen, diese und weitere Formel-1-Wagen zu erwerben und für solche Präsentationen geringfügig umzubauen“, erzählt Karin Kaufel. Auf diese Weise hätten beide ihr Hobby zum Beruf gemacht. Immer wieder bleiben Neugierige an den Rennwagen stehen und fahren per Computersimulation auf internationalen Rennstrecken. Präsentiert wurde die Formel-1-Aktion von Stadtwerbering, Volksbank, Döbelner Anzeiger und weiteren Partnern.

Vom Rennfieber infiziert, stiegen viele Besucher hernach in die Karts der Verkehrswacht. Mit 5 PS sägen die zuvor von Verkehrswacht-Mitarbeitern eingewiesenen kleinen Piloten zwischen Autoreifen hindurch. „Im Prinzip kann die Karts jeder fahren, wenn er die richtige Größe hat“, sagt Ronny Heidrich, der bei der Verkehrswacht arbeitet. Der Roßweiner Peter Zimmermann (14) hat die richtige Größe. Versiert steuert er das Kart. „Es ging so“, sagt er beim Aussteigen. „Die Strecke ist zu klein, man kann nicht richtig Gas geben“, meint er. Der junge Mann ist öfter auf der Kartstrecke in Hartha unterwegs – der Anfängerparcours ist nichts für ihn.

Die Verkehrswachtmitarbeiter, die sich in Grimma extra zwei Wagen fürs Heimatfest gemietet haben, sind mit der Resonanz ganz zufrieden gewesen. „Nach dem Regen am Sonnabend ging es allerdings nur schleppend los. Die Strecke musste erst komplett abtrocknen“, so Heidrich.