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Waldbrand in der Dippser Heide

Knapp 50 Kameraden müssen am Ostersonntag ausrücken. Nahe Malter stieg eine Rauchsäule empor.

Ein Waldstück nahe Malter war in Brand geraten. Hier löschen die Feuerwehrleute letzte Glutreste.
Ein Waldstück nahe Malter war in Brand geraten. Hier löschen die Feuerwehrleute letzte Glutreste. © SZ/Franz Herz

Ein Feueralarm ging am Ostersonntag, 14.15 Uhr, bei der Dippser Feuerwehr ein. Knapp 50 Kameraden aus Dippoldiswalde, Malter, Seifersdorf und Rabenau rückten in die Dippser Heide aus. Oberhalb der Ortslage Malter war ein Waldstück in Brand geraten. Auch die Polizei war im Einsatz.

Die Feuerwehrleute legen eine Schlauchleitung in den Wald.
Die Feuerwehrleute legen eine Schlauchleitung in den Wald. © SZ/Franz Herz

Die Rauchsäule war weithin  sichtbar. Die Feuerwehren konnten das Feuer zügig löschen, obwohl der Brandherd nur schwierig erreichbar war. Zwei Tanklöschfahrzeuge waren im Einsatz, von Malter aus musste eine Schlauchleitung in den Wald gelegt werden. 

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Der Brandort wurde gründlich durchnässt, mit Schaufern umgegraben und mit sogenanntem Netzmittel, das Sauerstoff bindet, behandelt. So sollten mögliche Glutnester unschädlich gemacht werden. 

Löschwasser wurde zum Teil aus der Zisterne in Malter gezogen.
Löschwasser wurde zum Teil aus der Zisterne in Malter gezogen. © SZ/Franz Herz

Die Brandursache war am Nachmittag noch unklar. Allerdings fanden die Feuerwehrleute Glasscherben von Flaschen an der Stelle. (SZ/fh)

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