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VW brennt bei Probefahrt

Der Besitzer hatte das Auto gerade aus der Werkstatt geholt, als in Lawalde Flammen aus dem Wagen schlugen. Ein Feuerwehr-Einsatz mit einer Besonderheit.

Mit Schaum haben die Kameraden die Flammen im VW gelöscht, mit Wasser die Temperatur gesenkt.
Mit Schaum haben die Kameraden die Flammen im VW gelöscht, mit Wasser die Temperatur gesenkt. © LausitzNews.de / Philipp Mann

Die Probefahrt hat der VW nicht bestanden: Am Montagnachmittag holte der Besitzer seinen Golf aus der Werkstatt. Doch auf der Fahrt kurz vor 17 Uhr durch Lawalde begann plötzlich der Motorraum zu brennen. Mitten auf der Kreuzung Oppacher/Streitfelder Straße blieb der Wagen stehen. Der Besitzer konnte sich rechtzeitig befreien und blieb unverletzt, während Flammen aus dem vorderen Teil des Autos drangen.

Die Feuerwehren aus Lawalde, Lauba und Kleindehsa rückten mit 26 Kameraden und fünf Fahrzeugen an. Das Besondere für sie bei diesem Einsatz: Das Auto war mit einer Gasanlage ausgestattet. Trotz Abschaltventil seien diese Fahrzeuge immer schwierig zu löschen, sagt Gemeindewehrleiter André Jähne. Der Grund: Die Explosionsgefahr. In dem Fall befand sich der Gastank im Kofferraum, was diese mindert. Dennoch haben die Kameraden das Feuer erst mit Schaum gelöscht und anschließend das Fahrzeug mit Wasser gekühlt. Dabei nutzten sie auch eine Wärmebildkamera zur Kontrolle. Erst nachdem das Auto ausgekühlt war, konnte es auf den Abschlepper. 

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"Offensichtlich lag ein technischer Defekt vor", sagt ein Polizeisprecher. Der Brand beschädigte durch die enorme Hitze auch die Fahrbahn. Das Auto dürfte nach Aussage des Sprechers nur noch Schrottwert haben. Die Schadenshöhe gibt die Polizei mit 5.000 Euro an. Die Straße blieb bis kurz nach 18.30 Uhr voll gesperrt. 

Für die Feuerwehr hingegen lief an dem Nachmittag alles reibungslos. "Wir haben ein top ausgebildetes Team, bei dem jeder weiß, was er zu tun hat", sagt André Jähne, der den Einsatz leitete und ist froh, auch tagsüber so eine schlagkräftige Truppe zu haben.

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