merken
PLUS Radebeul

Brandstiftung nahe dem Mistschänkenweg

Die Kriminalisten ermitteln auch hier, nachdem es vorher im Wettiner Wald gebrannt hatte. Zeugen werden gesucht.

Die Löscharbeiten im Wald gestalteten sich schwierig. Im dichten Holz musste der Weg zum Brandherd erst freigesägt werden.
Die Löscharbeiten im Wald gestalteten sich schwierig. Im dichten Holz musste der Weg zum Brandherd erst freigesägt werden. ©   Norbert Millauer

Niederau/Moritzburg/Weinböhla.  Ist da jetzt wirklich ein Zündler unterwegs? Niederaus Wehrleiter Mathias Schödel kam der Verdacht sehr schnell am vergangenen Sonnabend. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr, die 15.14 Uhr alarmiert worden waren, fanden im Wald zwischen Mistschänkenweg und dem Kreisverkehr Buschmühle bei Steinbach zwei nahe beieinander gelegene Flächen in Flammen stehend.

Wie Einsatzleiter Schödel schildert, mussten sich die Feuerwehrleute den Zugang im dichten Holz erst freisägen. Eine Schlauchverbindung konnte zum Hydranten an der Buschhausseite gelegt werden. Ansonsten pendelten die Männer mit Tanklöschfahrzeugen, um Wasser heranzuholen. Zur Unterstützung waren auch die Wehren von Weinböhla, Okrilla und Coswig im Einsatz.

Reppe & Partner Immobilien
Reppe & Partner Immobilien
Reppe & Partner Immobilien

Bietet Ihnen das komplette Rundum-sorglos-Paket für Ihr Immobilieneigentum.

Mathias Schödel: „Insgesamt standen etwa 3 000 Quadratmeter in Flammen. In dem Waldbereich befinden sich noch immer viele abgebrochene Äste und auch Bäume nach Windbruch.“ Mit fünf Rohren haben die Kameraden den Brand bekämpft. Etwa 40 Leute waren im Einsatz am Nachmittag.

In der Nacht zum Sonntag ist an gleicher Stelle erneut Feuer aufgeflammt. Die Kameraden der Feuerwehr von Steinbach haben das Feuer gelöscht, so deren Wehrleiter Marco Hoffmann.

Bereits zwei Tage vorher, am Donnerstagnachmittag, nahezu zur gleichen Zeit wie am Sonnabend, brannte es im Wettiner Wald am Gabelweg zwischen Coswig und der Staatsstraße S 81. Hier hatte die Polizei bereits festgestellt, dass es sich um Brandstiftung handelt. Jürgen Leistner, der Leiter der Kriminalaußenstelle in Meißen, bittet deshalb die Bevölkerung um Hinweise: Wer hat am Donnerstag und am Samstag an den beiden genannten Orten Personen gesehen, die im Unterholz umherschlichen und sich verdächtig benommen haben? Bitte unter 110 oder im Revier Meißen (1 03521 4720) melden.

Mehr zum Thema Radebeul