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Brandursache bleibt ungeklärt

Das Feuer in einem Gebäude an der Sonnenstraße hat enormen Schaden angerichtet. Bei den Löscharbeiten wurde die Leiche des Hausbesitzers gefunden.

Ein Teil des Brandhauses an der Sonnenstraße ist abgerissen.
Ein Teil des Brandhauses an der Sonnenstraße ist abgerissen. © Thomas Kube

Leisnig. Wie genau das Feuer am Morgen des 7. Dezember vergangenen Jahres in einer Doppelhaushälfte an der Sonnenstraße ausgebrochen ist, das wird wohl für immer ungeklärt bleiben.

Denn nicht alle Fragen konnten die Brandursachenermittler vollends klären. Mit ziemlicher Sicherheit ist der Brand in der Wohnstube des Eigentümers der Doppelhaushälfte ausgebrochen. Das teilt Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart von der Staatsanwaltschaft Chemnitz auf Anfrage mit. 

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Der Mann ist aller Wahrscheinlichkeit nach in den Flammen ums Leben gekommen. Die Feuerwehrleute hatten bei den Löscharbeiten einen Leichnam entdeckt. Bei dessen Obduktion stellte sich heraus, dass es sich bei dem Brandopfer um den 39 Jahre alten Hausbesitzer handelt.

„Ob eine elektrische Fehlleistung des Laptops oder eine andere vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung mit offener Flamme ursächlich war, konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden“, so die Oberstaatsanwältin weiter. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches habe sich nur der später Verstorbene in der Wohnung befunden. „Ein strafbares Verhalten Dritter konnte nicht ermittelt werden“, so Ingrid Burghart.

Das Feuer hat die gesamte Doppelhaushälfte zerstört, von dem Gebäude ist nur noch ein Teil übrig. Die obere Etage wurde abgerissen. Auch am angrenzenden Wohngebäude haben die Eigentümer Schäden festgestellt. Laut Staatsanwaltschaft entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 568 600 Euro. (DA/sig)

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