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Brauereigelände soll Ende 2020 bezugsfertig sein

Schon in der nächsten Stadtratssitzung will Investor Gunnar Thies seine aktuellen Pläne vorstellen.

Der Hamburger Investor Gunnar Thies hofft, schon bis Ende des Jahres einen fertigen Bebauungsplan für das Brauereigelände zu haben.
Der Hamburger Investor Gunnar Thies hofft, schon bis Ende des Jahres einen fertigen Bebauungsplan für das Brauereigelände zu haben. © Klaus-Dieter Brühl

Riesa. Die Pläne für das ehemalige Brauereigelände in Riesa sollen schon in der Septembersitzung von Bauausschuss und Stadtrat vorgestellt werden. Das hat Investor Gunnar Thies am Freitag mitgeteilt. 

Die Stadträte sollen in den Sitzungen am 19. und 25. September über die öffentliche Auslegung der Pläne abstimmen. Thies und seine Planer hoffen, damit schon bis Ende des Jahres einen fertigen Bebauungsplan zu haben. Tatsächlich gebaut werden soll dann 2020. „Vor Weihnachten nächsten Jahres könnten die ersten Bewohner einziehen“, sagt Gunnar Thies. 

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Auf dem ehemalige Brauereigelände soll eine Wohnsiedlung entstehen mit insgesamt 29 Häusern sowie einem Block mit Mietshäusern.
Auf dem ehemalige Brauereigelände soll eine Wohnsiedlung entstehen mit insgesamt 29 Häusern sowie einem Block mit Mietshäusern. © Archiv: SZ

Am Freitag habe bereits ein Gespräch zu dem Thema mit Riesas Oberbürgermeister Marco Müller stattgefunden. Überhaupt habe die Stadtverwaltung das Projekt bisher gut unterstützt und geholfen, das Vorhaben zu beschleunigen. „Das ist längst nicht selbstverständlich“, lobt Gunnar Thies, dessen Beteiligungsgesellschaft Ansgar nicht nur in der Immobilienbranche, sondern auch im Gesundheitswesen und der Hotellogistik aktiv ist.

Dem Hamburger gehört das ehemalige Brauereigelände bereits seit vielen Jahren, Pläne zur Erschließung existieren bereits seit den frühen 2000er-Jahren. Erst jetzt biete sich aber auch eine wirtschaftlich günstige Situation, um den Wohnstandort dort auszubauen. Die „Brauhaussiedlung“, so der Arbeitstitel für das Areal, soll insgesamt 29 Häuser sowie einen Block mit Mietshäusern umfassen.

Die SZ wird die Pläne in einer ihrer kommenden Ausgaben noch detaillierter vorstellen.

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