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Brazzaville wird Partnerstadt

Der Vertrag mit der Hauptstadt des Kongos besteht inzwischen auf den Tag genau 40 Jahre.

Am 31. Januar 1975 unterzeichnen im Rathaus der Oberbürgermeister der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville und Mitglied des ZK der Kongolesischen Partei der Arbeit, Pascal Ockyemba-Morlende, und sein Dresdner Amtskollege Gerhard Schill einen Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Städten. Brazzaville ist mit seinen damals 300 000 Einwohnern die sechste Partnerstadt der Elbmetropole. Die Gäste halten sich sechs Tage in Dresden auf. Im Oktober 1980 besucht Gerhard Schill Brazzaville und übergibt mehrere Geschenke an verschiedene Einrichtungen.

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Mit der Unterzeichnung einer novellierten Partnerschaftsvereinbarung am 30. Oktober 1995 im Dresdner Rathaus werden die Beziehungen weiter ausgebaut, die aber durch die bewaffneten Konflikte in dem zentralafrikanischen Land seit Mitte der 1990er-Jahre erschwert werden. Dennoch zeugen zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen, gemeinsame Projekte und Hilfsaktionen bis heute von der Lebendigkeit der partnerschaftlichen Verbindungen. So reist die Dresdner Hilfsorganisation „arche noVa“ im März 2012 nach Brazzaville, um bei der Beseitigung der Schäden einer gewaltigen Explosion zu helfen. Seit Jahren engagieren sich Schüler des Romain-Rolland-Gymnasiums mit Spendenaktionen zur Unterstützung von Schulprojekten in Brazzaville. (SZ/hn)

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