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Bronzestatuen ziehen um

Zwei Bronzeplastiken, ein Hirsch und ein Bär, die früher am Neuen Jägerhaus in Grillenburg standen, haben einen neuen Standort gefunden. Der Hirsch steht seit vergangener Woche auf dem Kurplatz in Kurort Hartha.

Zwei Bronzeplastiken, ein Hirsch und ein Bär, die früher am Neuen Jägerhaus in Grillenburg standen, haben einen neuen Standort gefunden. Der Hirsch steht seit vergangener Woche auf dem Kurplatz in Kurort Hartha. Der Bär soll voraussichtlich am Kriegerdenkmal in Grillenburg aufgebaut werden. Ursprünglich waren es drei Figuren - ein Bronze-Keiler wurde im Jahr 2000 vom Gelände des Neuen Jägerhauses gestohlen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und wegen des Diebstahls hat man den Bären abgebaut und eingelagert, der Hirsch blieb zunächst im Schlosspark Grillenburg. Durch zwei Sponsoren aus dem Tharandter Gemeindegebiet konnte der Hirsch nun an einem neuen, sicheren Standort aufgestellt werden. Auch weil der Hirsch seit den 20er Jahren als Werbesymbol für den Kurort gilt, fiel die Entscheidung für den Nachbarort von Grillenburg.

Der Hintergrund der Figuren ist problematisch: Die drei Plastiken wurden 1938 in Lauchhammer gegossen und in Grillenbug nahe dem Neuen Jägerhaus, das während des Nationalsozialismus von Martin Mutschmann teilweise auch privat genutzt wurde, aufgestellt. „Auch um die Figuren aus diesem Dunstkreis herauszuholen, wollten wir sie an anderen Orten aufstellen“, erklärte André Kaiser, Ortsvorsteher von Kurort Hartha. (sdn)

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