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Feuilleton

Lasst das mal den Boss machen!

Er hat schon vor etlichen Jahren aufgehört zu altern, dennoch wird US-Rocker Bruce Springsteen an diesem Montag 70.

Körperlich und geistig seit Jahren in Bestform: Bruce Springsteen sieht man nicht an, dass er jetzt 70 Jahre alt wird.
Körperlich und geistig seit Jahren in Bestform: Bruce Springsteen sieht man nicht an, dass er jetzt 70 Jahre alt wird. © J.P.Gandul/EFE/dpa

Was ein Stern auf der Kühlerhaube, der Puma an einem Turnschuh oder ein angeknabberter Apfel auf der Telefonrückseite ist, das ist Bruce Springsteen fürs Pop-Geschäft: Ein hochgeschätztes Markenprodukt. Springsteens Name hat mittlerweile einen derartig werbewirksamen Effekt, dass selbst in weiter Ferne agierende Kollegen allein darauf fix mal eine Werbestrategie gründen. Und Erfolg haben. Bruce Springsteen muss sich nicht mehr verbiegen und in irgendwelche Sparten-Schubladen einsortieren lassen, er hat längst eine nur für sich. Von Folk über Blues bis Rock verarbeitete er schon alles, was als uramerikanisch durchgeht. Fans kürten ihn bereits vor Jahrzehnten aus Respekt vor seiner menschlichen Geradlinigkeit zum Boss, und den Posten behält der Mann auch, obwohl er am Montag 70 Jahre alt wird und eigentlich längst in Rente gehen könnte. Statt Feierabend macht er einfach weiter, poliert seinen Mythos und nützt damit eben auch anderen Musikern.

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