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Es rollt wieder auf der Brücke Niederwartha

Die Bauarbeiten an den Stahlseilen sind jetzt endgültig beendet. Dafür beginnen Arbeiten an den Pfeilern der Eisenbahnbrücke.

Die Niederwarthaer Brücke in Radebeul kann wieder komplett in beide Richtungen befahren werden.
Die Niederwarthaer Brücke in Radebeul kann wieder komplett in beide Richtungen befahren werden. © Norbert Millauer

Radebeul. Bis in diese Woche sollten die Arbeiten und mögliche halbseitige Sperrungen auf der Brücke von Radebeul nach Niederwartha noch andauern. Doch das gute Wetter hat die Monteure ordentlich arbeiten lassen. Die Arbeiten an den Stahlseilen sind beendet, die Sperren weggeräumt und der Verkehr kann in beide Richtungen rollen.

Neu ist dagegen, dass jetzt offenbar Arbeiten an der Bahnbrücke beginnen. Die Pfeiler auf der Radebeuler Seite sind eingerüstet. Das Geschehen wird sogar von einer holländischen Firma überwacht, wohl aus Sicherheitsgründen. Von der Bahn selbst waren noch keine Informationen eingetroffen.

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Zwei Wochen lang  musste die Brücke zuvor teils auf nur einer Fahrbahn, an einem Wochenende sogar komplett gesperrt werden. Der Verkehr war lediglich wechselseitig mit einer Ampelanlage geregelt möglich.

Über der Fahrbahn haben die Monteure in Höhen zwischen 45 und bis zu 70 Metern gearbeitet. Mittels eines Kranfahrzeugs mit einer Kanzel kamen sie in die Höhe. Anlass der Aktion waren die Ergebnisse einer Brückenuntersuchung. Bei der Prüfung wurde festgestellt, dass Schwingungsdämpfer porös geworden sind und ihre Funktion nicht mehr erfüllen. 

Zwischen den großen dicken Seilen gibt es kleinere, die die Schwingungen abfangen. Abgefedert wird das mit Gummis innerhalb von Schellen, die die dünnen mit den dicken Tragseilen verbinden. Diese 36 Gummis mussten jetzt gewechselt werden. UV-Strahlung hatte sie über die Jahre mürbe gemacht. Zugleich wurden die jeweiligen Verbindungen auf Rostbefall untersucht. Das alles ist jetzt abgeschlossen.

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