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Brüste schick verpackt

Von I. Klotz und K. Schade Telefon 03525 / 72 41 57 10 Zum traditionellen Schlachtfest im Elbepark Hebelei bieten am 9. November mindestens 20 Händler aus ganz Sachsen ihre Wurst- und Backwaren feil....

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Von I. Klotz und K. Schade

Telefon 03525 / 72 41 57 10

Zum traditionellen Schlachtfest im Elbepark Hebelei bieten am 9. November mindestens 20 Händler aus ganz Sachsen ihre Wurst- und Backwaren feil. „Unsere Bauernmärkte vor dem Gelände sind inzwischen zu einem Muss für viele aus dem ganzen Umland geworden. Direktvermarkter verkaufen Hausgeschlachtenes, dazu frisches Brot und vieles mehr“, erklärt Lutz Matthes, Vorsitzender vom Elbepark Förderverein. Während die Eltern bei Bäcker und Fleischer die Einkaufstaschen füllen, können die Kinder sich im Tierpark mit Streichelzoo oder auf dem Abenteuerspielplatz die Zeit vertreiben. Die Anlage gibt es schon seit 30 Jahren, sie zu erhalten wird allerdings immer schwieriger, sagt Lutz Matthes. Als Gemeinderat sieht er mit Bauchschmerzen auf die knappe Haushaltssituation. Deshalb engagieren sich die 47 Mitglieder des Fördervereins, Ehren,- Fördermitglieder und Sponsoren für den Erhalt des beliebten Ausflugszieles.

Groß und schwer und golden glänzend thront die Siegertrophäe seit vergangenem Wochenende auf seiner Schrankwand. Zum zweiten Mal hatte sich der Koselitzer Marcel Born den Rügenmeistertitel erkämpft. Und das als Dumperpilot. Einmal zugeschaut, und schon hatte sich der 27-Jährige in dieses Gaudirennen auf drei Rädern verliebt. Seit dem 3. Koselitzer Dumperrennen ist er Jahr für Jahr mit am Start. Allerdings konnte Marcel Born auf dem Heimparcours in Koselitz noch nicht siegen. „Vielleicht klappt’s im kommenden Jahr zur Dumperrennen-Jubiläumstour,“ so der Dachdecker. Denn da steigt Anfang Juli beim traditionellen Koselitzmarkt die 10. Auflage des Formel-D-Treffens. Bis dahin heißt es noch fleißig trainieren auf seinem original Schmuckstück, Baujahr 76. Das Training absolviert er mit Teamkollegen Sebastian Böhme auf abgelegenen Feldwegen.

Brot ohne Ende hat Gabriele Teumer in ihrer Dessous Boutique. „Über 80 Prozent meiner Kundinnen gehen mit einer anderen BH-Größe aus meinem Geschäft. Sie hatten einfach vorher noch nie so eine Beratung und tragen oft jahrelang die falschen Büstenhalter. Die meisten Frauen wählen die Körbchengröße zu klein und den Umfang zu groß“, sagt die Frau vom Fach. Mit geschultem Blick sieht Gabriele Teumer schnell, wer einen Wechsel nötig hat. Seit 13 Jahren hat sie sich dem schönen Darunter verschrieben, selbstverständlich aus Leidenschaft. Die 49-Jährige, zu DDR-Zeiten im Kulturbund tätig, eröffnete gleich nach der Wende ein Dessous-Fachgeschäft in Oschatz. Mittlerweile ist sie auch in Riesa zu finden und verkauft zunehmend auch an Herren. „Die Männer sind in den letzten Jahren viel moderner geworden, obwohl sie im Verhältnis immer noch mehr für ihre Frauen als für sich selbst kaufen. Am meisten freut sie sich, wenn Muttis mit ihren Töchtern zum ersten BH-Kauf zu ihr kommen. „Da kann ich die jungen Mädchen gleich richtig beraten und oft in ihren Vorstellungen unterstützen. In dem Alter ist es doch ganz entscheidend, sich in seinem Körper wohl zu fühlen.“

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – mit dieser Fotoausstellung widmet sich die Städtische Galerie Riesa wieder heimischen Künstlern. Monika Schaper und Tochter Antje Schaper stellen bis 11. Dezember einen breiten Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens vor. Dabei werden zahlreiche Landschaften auf ausgewählten Fotos zu sehen sein. Monika Schaper, Jahrgang 1951, ist seit 1972 Lehrerin. Momentan unterrichtet sie an der 4. Grundschule in Riesa. Nur zu gern ist sie mit dem Fahrrad unterwegs. Klar, dass sie da viele Motive entdeckt. „Doch ich sehe mich nicht als Künstlerin“, sagt Monika Schaper bescheiden.

Tochter Antje ist 25 Jahre und Studentin an der Universität Leipzig. Ihre Fachgebiete sind Kommunikations-, Medien- und Erziehungswissenschaft sowie Psychologie. Neben der Vorliebe zum Fotografieren zählen Musik und Computer zu ihren Hobbyfeldern.

Die Fotoschau von Mutter und Tochter kann mittwochs und donnerstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr in den Ausstellungsräumen der Puschkin-Tor-Passage bestaunt werden. Der Eintritt ist frei.