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Bürger protestieren gegen Bibo-Aus

Bürger wollen am Dienstag für ihre Bibliothek vor den Ratssaal ziehen. Dort tagen die Stadtväter.

Die Nachricht vom Aus für die Pulsnitzer Stadtbibliothek bringt immer mehr Bürger auf die Beine. Mitte Dezember soll die Einrichtung schließen. Es fehle am nötigen Geld, hieß es.

Listen mit 500 Unterschriften wollen Bürger deshalb am Dienstag vor der Sitzung des Stadtrates den Stadtvätern übergeben. Sie wollen sich zugleich etwa ab 18.30 Uhr auf dem Markt versammeln, um ihren Protest gegen die Schließung der Bibliothek zum Ausdruck zu bringen, so Geschäftsfrau Heike Kühnel. Die Unterschriften wurden in den vergangenen Tagen in zwei Bäckereien, einer Apotheke und einer Pfefferküchlerei gesammelt. Dort lagen die Listen aus. Die Initiatoren seien selbst ein bisschen überrascht gewesen über den großen Zuspruch. „Viele Pulsnitzer haben Angst, dass die Bibliothek nur der Anfang ist“, sagt Heike Kühnel. Sie seien mit dieser Kulturpolitik nicht einverstanden. So habe sie mit vielen Pulsnitzern gesprochen, mit Senioren, mit Eltern von Kindern, die gerade als Leser eingestiegen waren: Sie alle seien traurig und bestürzt. Der Bürgermeister habe damals in seinem Wahlflyer versprochen, gemeinsam mit den Bürgern Kommunalpolitik zu machen, von Transparenz und Bürgernähe sei die Rede gewesen. Das klinge angesichts dieser Entscheidung wie ein Hohn. (SZ/ha)

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