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Bürger und Gäste Neustadts werden befragt

Im März startet eine umfangreiche Fragebogenaktion. Die Ergebnisse sollen in das Marketingkonzept fließen.

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Von Heike Sabel

Mit einer umfangreichen Fragebogenaktion geht Neustadt ab März auf seine Einwohner und Besucher zu. Die Antworten beider Umfragen fließen in das Marketingkonzept der Stadt. Es wird jeweils eine Zahl ausgwählter Personen gefragt. Das sind bei den Einwohnern 150. Der Anteil Jugendlicher wird dabei über ihrem Anteil an der Bevölkerung liegen. Damit soll ein Schwerpunkt für die Zukunft gesetzt werden. Für die Gästeumfrage werden 100 Hotel- und Tagesgäste sowie Geschäftsleute ausgewählt. Mit diesen Personenbefragungen wird eine spezielle Firma betraut.

Parallel dazu erhalten die Neustädter den Fragebogen mit dem Amtsblatt. Die Vermieter und touristischen Anbieter bekommen ebenfalls Bögen, sie bitten ihre Gäste, diese auszufüllen, sagt Olaf Franke. Der Geschäftsführer der Neustadthalle wurde von der Stadt mit der Koordinierung der Maßnahmen zum Konzept beauftragt.

Es gibt extra Briefkästen

Die Bögen können dann zurückgefaxt, geschickt oder gemailt werden. Entsprechende Informationen befinden sich auf den Zetteln. Für die Neustädter werden zudem in den Wohngebieten und Ortsteilen spezielle Briefkästen angebracht. „Wir sind derzeit dabei, uns noch für eine Farbe zu entscheiden und uns ein pfiffiges Signet auszudenken“, sagt Franke. „Wir wollen, dass die Leute es so einfach wie möglich haben und keinen Grund, sich nicht an der Umfrage zu beteiligen.“

Die Gäste werden unter anderem nach dem Grund ihres Aufenthaltes, ihrer Zufriedenheit mit der Gastronomie, der Verkehrssituation und dem Kultur-, Sport- und Freizeitangebot gefragt. Außerdem sollen sie sagen, was ihnen wenig gefallen hat und was sie besonders lobenswert fanden. Auch die Frage, wie jemand auf die Stadt aufmerksam geworden ist, wird gestellt.

Die Neustädter sollen zu mehreren Bereichen ihre Meinung sagen. Dazu gehören die Nutzung von Freizeitmöglichkeiten, die Wohnqualität, die Zufriedenheit mit der Verwaltung und die Vor- und Nachteile der Stadt. Auf dem Umfragebogen ist auch Platz für Wünsche.

Die Umfrageaktion soll etwa bis Ostern dauern. Das Konzept soll bis zum Herbst stehen.