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Bürgerbeteiligung kann Ängste nehmen

über verhaltene Fusions- pläne im Altkreis

© Steffen Unger

Annett Kschieschan

Im Altkreis nichts Neues. So könnte man das Thema Gemeindefusion abtun. Konkrete Pläne für Fusionen gibt es keine. Trotzdem ist die Beschäftigung damit aktuell, denn für viele Kommunen im Kamenzer Land wird sich die Frage nach dem Zusammenschluss mit einem Nachbarn über kurz oder länger stellen. Und es ist ja auch nicht so, dass darüber nicht diskutiert wird. In vielen Wahlprogrammen der Region fand sich vor der Kommunalwahl auch eine Aussage zu möglichen Gemeinde-Ehen. Meistens mit dem Hinweis, dass man so lange wie möglich kommunaler Single bleiben will. Fusionen sind immer auch ein sensibles Thema. Vor allem in den kleinen Orten fürchtet man schnell, durch den Zusammenschluss mit einem (finanz)stärkeren Partner an der kurzen Leine gehalten oder – schlimmer noch – abgehängt zu werden. Weil die Bürgermeister im Kreis diese Ängste kennen, halten sich die meisten sehr zurück mit Präferenzen zu potenziellen Partnern.

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Im Landratsamt rät man dazu, das Thema zunächst in den Gemeinderäten zu thematisieren. In manchen Kommunen wird auch über eine Befragung aller Einwohner nachgedacht. Warum nicht? Wenn alle – jedenfalls theoretisch – mitentscheiden, muss sich niemand übergangen fühlen. Und das ist schon mal eine gute Basis für eine Gemeinde-Ehe.