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Bischofswerda

Bürgerfreundlich geht anders

Ein Kommentar von Ingolf Reinsch zum Anwohnerparken in Bischofswerda.

© Steffen Unger

Bürgerfreundlich und innovativ waren zwei der Ansprüche, mit denen Holm Große vor fast vier Jahren das Amt des Oberbürgermeisters in Bischofswerda antrat. Bis in den letzten Winkel seiner Verwaltung scheint das noch nicht vorgedrungen zu sein. Anstatt nach Lösungen für berechtigte Bürgerwünsche zu suchen, werden Gründe – in diesem Fall Paragrafen – gefunden, die erklären, warum etwas angeblich nicht gehen soll. Natürlich ist die Stadt an Gesetze und Verordnungen gebunden. Doch es gibt immer auch einen Ermessensspielraum. Stichwort: kommunale Selbstverwaltung.

Besonders bitter ist das Agieren der Verwaltung im Fall der Familie, die die Mutter pflegt. Eigentlich eine tolle Geschichte! Dank ihrer Kinder kann eine Frau, die seit über 60 Jahren in der Innenstadt lebt, auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. 

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