SZ +
Merken

Bürgerinitiative gegen Lärm fährt nach Berlin

Der Zusammenschluss will jetzt auch ein richtiger Verein werden.

Teilen
Folgen

Vertreter der Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal fahren am kommenden Dienstag nach Berlin, um im Bundestag eine Petition zu übergeben. Darin geht es um die Reduzierung der Geschwindigkeiten für Güterzüge, die den meisten Lärm verursachen.

Neue Führungsspitze

Doch das ist nur eine Aktion der Aktiven im Dezember. Am vergangenen Montag gründete die „Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal“ auch einen gleichnamigen Verein. Zum Vereinsvorsitzenden wurde einstimmig der Coswiger Michael Krebs gewählt.

Das bisherige Führungsduo Horst Heiden und Christian Günthel hatte den Vorsitz auf eigenen Wunsch abgegeben. Sie werden sich aber auch weiterhin aktiv im Verein engagieren.

Dem Vorstand gehören weiterhin an: Clemens Münzberg als Stellvertreter des Vorsitzenden, Steffen Voigt als Schatzmeister, Heidi Morvay als Schriftführerin und Mathias Piotkowski als Beisitzer. Damit sind drei Coswiger, ein Radebeuler und ein Weinböhlaer in der Spitze des neu gegründeten Vereins vertreten.

„Der Schritt der Vereinsgründung war notwendig geworden, um die weitere Arbeit auch finanziell auf sichere Füße zu stellen“, sagte der Vorsitzende Michael Krebs. „Wenn wir Erfolge im Kampf gegen den Bahnlärm erzielen wollen, müssen wir unsere Arbeit als Bürger weiter professionalisieren und intensivieren. Darum war der Übergang von der ungebundenen Bürgerinitiative zum Verein nur logisch und folgerichtig.“

OB fährt mit nach Berlin

Die Eintragung ins Vereinsregister soll nun in den kommenden Wochen erfolgen. Als ersten Höhepunkt werden Vertreter des Vereins, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Coswigs, Frank Neupold, die von der Bürgerinitiative gesammelten 2500 Unterschriften zur Unterstützung der eingereichten Petition gegen den Bahnlärm im Bundestag an den Petitionsausschuss übergeben.

Mit anwesend sein werden dabei auch Bundesminister Thomas de Mazière (CDU) und Stephan Kühn (Grüne) als Mitglied des Verkehrsausschusses. (SZ)