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Bürgerwunsch nach Wartehäuschen erfüllt

Die Kommune nimmt 8 500 Euro in die Hand, damit die Anwohner künftig im Trockenen auf den Bus warten können.

Von Eric Weser und Antje Steglich

Versprochen – gehalten. Ohne große Diskussionen haben die Glaubitzer Gemeinderäte den Bürgern ihrer Gemeinde den Wunsch nach einem Buswartehäuschen erfüllt. Diese Entscheidung fiel bei der Gemeinderatssitzung am Montagabend.

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Während andernorts um die Errichtung solcher Unterstände heftig gestritten wird, nimmt die Kommune Geld in die Hand, damit die Busnutzer an der Nünchritzer Straße geschützt vor der Witterung auf ihre Linie warten können.

Rund 8 500 Euro lässt sich die Gemeinde das neue Häuschen kosten. Die Kosten trägt die Kommune komplett selbst. Im Haushalt waren indes lediglich 5 000 Euro für das Projekt eingeplant worden. Dass der Unterstand letztlich teurer daherkommt als ursprünglich gedacht, sei den Pflaster- und Fundamentarbeiten zuzuschreiben, so der Glaubitzer Bürgermeister Lutz Thiemig (parteilos) auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung.

Fertigstellung noch im November

Um die Differenz zu finanzieren, muss allerdings nicht bei anderen Investitionen gespart werden. Denn weil der Kreisverkehr am Milchweg rund 100 000 Euro günstiger als geplant gebaut werden konnte, sind noch ein paar Euro im Gemeindesäckel übrig, die anderweitig investiert werden können.

Errichtet werden soll der Unterstand nach den Plänen der Kommune noch in diesem Monat. Bis 29. November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, so Bürgermeister Thiemig weiter.

Vor Ort freut man sich auf den neuen Unterstand. „Es ist schon schön, dass auch auf der anderen Straßenseite ein Bushäuschen kommt“, sagt eine Glaubitzerin, die ihren Namen nicht nennen möchte. Sie gehöre zwar nicht zu denjenigen, die den Wunsch nach dem Unterstand bei der Gemeinde formuliert haben. Aber sie finde es gut, dass man beim Warten auf den Bus nun auch auf der gegenüberliegenden Seite der Staatsstraße 88 vor Regen und Wind geschützt sei.