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Görlitzer erhalten Bundesverdienstkreuz

Ein Ehepaar hat jahrzehntelang, Deutsche und Polen zusammengebracht. Dafür gibt es jetzt einen Orden.

So sieht ein Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, aus.
So sieht ein Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, aus. © dpa

Sachsens Ministerpräsident  Michael Kretschmer wird an diesem Freitag einem Ehepaar das Bundesverdienstkreuz überreichen, das sich um die deutsch-polnische  Zusammenarbeit verdient gemacht hat und jetzt in Görlitz lebt.

Dr. Christoph Heise war seit Ende der 1970er-Jahre beim Hauptvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Frankfurt am Main tätig. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs setzte sich die Gewerkschaft das Ziel, Menschen aus Polen und Deutschland zusammenzubringen. Als internationaler Sekretär organisierte der heute 77-jährige Heise Kooperationen mit polnischen Gewerkschaften und Lehrerverbänden und förderte den Aufbau von deutsch-polnischen Schulpartnerschaften.

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Seine Frau, Anna Wankiewicz-Heise, betreute ehrenamtlich eine Vielzahl von deutsch-polnischen Begegnungen als Dozentin und Dolmetscherin. Zugleich ist sie Mitautorin wichtiger deutsch-polnischer Sprachbücher wie zum Beispiel von "Witaj Polsko", das unter Federführung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt entstand.

Zu den 15 Persönlichkeiten, die Kretschmer in dieser Woche stellvertretend für den Bundespräsidenten mit dem Verdienstorden auszeichnet, zählt auch Pfarrer Andreas Taesler. Ohne das Engagement des  67-Jährigen wäre es in den vergangenen Jahren nicht gelungen, das historische Zinzendorf-Schloss in Berthelsdorf bei Herrnhut zu sanieren und mit Leben zu erfüllen. 

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