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Politik

Bundeswehr hat in Syrien nichts verloren

Die USA wollen, dass sich Deutschland am Anti-IS-Einsatz in Syrien beteiligt. Doch die Bundesregierung lehnt das ab. Ein Kommentar von Frank Grubitzsch.

SZ-Redakteur Frank Grubitzsch. © dpa/Montage: SZ-Bildstelle

Eigentlich liefern allein Form und Ton des Ansinnens genügend Gründe, um eine ernsthafte Prüfung zu verweigern. Wenn der US-Syrienbeauftragte James Jeffrey die Bundesregierung in einem Interview mit deutschen Medien auffordert, sich mit Bodentruppen am Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien zu beteiligen, dann ist das nicht akzeptabel. Und eine Antwort „noch im Juli“ zu erwarten, passt zum Kommandoton, den US-Präsident Trump im Umgang mit den Verbündeten gern anschlägt – etwa bei der permanent wiederholten Forderung, die Verteidigungsausgaben weiter zu erhöhen.

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