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Zittau

Wie bekomme ich jetzt ein Bus-Ticket?

Wegen Corona gibt es die Fahrscheine im Bus nicht mehr. Die Kraftverkehrsgesellschaft bietet eine andere Lösung an.

An einen Busfahrschein zu kommen, ist derzeit nicht so einfach.
An einen Busfahrschein zu kommen, ist derzeit nicht so einfach. ©  Rafael Sampedro (Archiv)

Auch das Fahren mit einem Bus ist jetzt nicht mehr so, wie es immer war. Wegen der Corona-Pandemie ist ein Einsteigen in den Bus nur bei den hinteren Türen möglich. Damit es zwischen Fahrer und Mitfahrern keinen Kontakt gibt, ist auch der vordere Bereich des Fahrzeuges abgesperrt und damit für den Fahrgast nicht zugänglich.

Das bedeutet: beim Busfahrer gibt es auch keine Fahrscheine mehr zu kaufen. Aber wie besorgt man sich dann einen Busfahrschein bei der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck (KVG)? Nach wie vor sind vor allem ältere Menschen beim Weg zum Arzt oder zum Einkaufen auf Busse angewiesen. 

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Handy-Ticket buchen, ist eine Möglichkeit

Für diejenigen, die nicht im Besitz von Monats- oder ähnlichen Karten sind, gibt es nur eine Möglichkeit: ein Handy-Ticket. "Die Fahrgäste steigen in den Bus ein und zeigen nach vorn zum Fahrer ihr Handy-Ticket", schildert KVG-Geschäftsführer Alfons Dienel. Das ist dann ähnlich, wie es ja schon auf Flughäfen beim Einchecken seit einigen Jahren praktiziert wird. 

Die Handy-Tickets erhält man auf der Internetseite vom Zvon - dem Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien. SZ hat es ausprobiert: Auf der Startseite bis ganz runter scrollen, dann auf den Link Handyticket.de klicken, registrieren und die Fahrtroute eingeben. 

Falls ältere Leute damit nicht klarkommen, können sie auch bei der Zvon-Hotline anrufen und bitten, ob man ihnen helfen kann. Für jüngere Menschen dürfte das Handy-Ticket aber kein Problem sein, so Alfons Dienel. Und Schüler haben ja sowieso ihr Schüler-Ticket. 

"Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich bei uns ein Senioren-Ticket zu kaufen", sagt der KVG-Geschäftsführer. Das geht auch telefonisch bei der Verkehrsgesellschaft. Dieses Monats-Ticket gibt es für Personen ab 65 Jahre, es kostet 47 Euro. 

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Weil der Schulbusverkehr eingestellt werden musste, sind bei der KVG derzeit von den rund 100 Bussen nur 60 im Einsatz. "Bis jetzt haben wir noch keine Kurzarbeit  beantragt", schildert Alfons Dienel. 

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