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Bus- und Bahnfahren wird teurer

Am Freitag erhöht der VVO seine Preise. Betroffen sind vor allem Gelegenheitsfahrer .

Von Christiane Raatz

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Preiserhöhung. Rund 350 Fahrkartenautomaten müssen allein in Dresden an Haltestellen sowie in Bussen und Bahnen umgestellt werden. Schließlich sind ab Freitag neue Preise fällig. Und die müssen allen Fahrgästen auch entsprechend angezeigt werden, wenn sie ein Ticket lösen wollen.

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Die Preise für die Fahrkarten des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO), zu dem auch die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) gehört, steigen um durchschnittlich 3,6 Prozent. Betroffen sind vor allem diejenigen, die nur gelegentlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Sie zahlen für einen Einzelfahrschein künftig 2,20 Euro statt wie bisher zwei Euro. Auch die Viererkarten werden teurer. Sie kosten 7,80 Euro. Bisher konnte man sie für 7,50 Euro kaufen. Auch wer sein Fahrrad in Bus oder Bahn transportieren will, muss mehr zahlen. Bislang lösten die Kunden eine ermäßigte Einzelkarte für 1,40 Euro. Die Fahrrad-Tageskarte, die neu eingeführt wird, kostet zwei Euro. Allerdings kann sie nicht in Bus oder Bahn direkt gekauft werden. Sondern, die Fahrkarte muss an einem Automaten an der Haltestelle oder im Kundenzentrum gelöst werden.

Für Vielfahrer fällt die Preiserhöhung vergleichsweise gering aus. So kostet eine Abo-Monatskarte dann 47,50 Euro statt bisher 46 Euro. Als Grund für die Tarifänderungen gibt der Verkehrsverbund unter anderem die deutlich teureren Dieselkraftstoffe an. Diese seien im Jahr 2012 um 6,5 Prozent gestiegen, für dieses Jahr wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Einzelfahrscheine, Tageskarten, Wochen- und Monatskarten zum alten Preis können bis zum 30. November genutzt werden. Viererkarten werden bis zum 31. Januar anerkannt. Jahreskarten gelten bis 1. Januar.