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Cannabisplantage unweit Gröditz entdeckt

Mehr als 1.000 Pflanzen kamen bei einer Razzia in Südbrandenburg zum Vorschein. Eine Spur führt nach Sachsen.

Der Joint vom selbstangebauten Cannabis ist oft der Einstieg in die Drogenszene (Symbolbild). Eine ganze Plantage wurde jetzt in Südbrandenburg entdeckt, mehrere Kilogramm Drogen in Nordsachsen.
Der Joint vom selbstangebauten Cannabis ist oft der Einstieg in die Drogenszene (Symbolbild). Eine ganze Plantage wurde jetzt in Südbrandenburg entdeckt, mehrere Kilogramm Drogen in Nordsachsen. © SZ-Archiv

Elbe/Elster. Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung eines Grundstücks in Möglenz haben Polizeibeamte eine professionelle Cannabisplantage entdeckt. In der großflächigen und mit Heizlampen sowie einer Abluftanlage ausgestatteten Plantage befanden sich mehr als 1.000 Pflanzen. 

Die Razzia in Möglenz, zehn Kilometer von Gröditz entfernt, fand bereits am Sonnabend, 4. April, statt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten die Fahnder zwei Männer und eine Frau als Tatverdächtige ermitteln und vorläufig festnehmen. 

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das zuständige Amtsgericht Haftbefehl gegen die beiden 23 und 36 Jahre alten männlichen Haupttäter. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Frau wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf Weisung der Staatsanwaltschaft entlassen. 

Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Täter ein weiteres Grundstück im nordsächsischen Raum nutzten. Nach SZ-Informationen liegt es in einem Dorf im Raum Torgau. Bei der Durchsuchung dieses Grundstücks wurden durch die sächsische Polizei weiteres Equipment zum Betreiben einer Aufzuchtanlage sowie mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt. Kriminaltechniker sicherten bis zum Dienstag Spuren in Möglenz. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (SZ)

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