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Carolus: Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben

Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, welches am Mittwochabend stattfand. Die OBs von Görlitz und Kamenz hatten sich mit den Verantwortlichen unterhalten.

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Carolus Krankenhaus
Carolus Krankenhaus © SZ-Archiv / Rolf Ullmann

Für den Erhalt der Arbeitsplätze in den beiden Malteser-Krankenhäusern St. Carolus in Görlitz und St. Johannes in Kamenz sowie für beide Standorte soll "eine gute Lösung" gefunden werden. Das sei das Ergebnis eines gemeinsamen Gespräch der Klinik-Verantwortlichen und der beiden Rathaus-Chefs, teilt die Görlitzer Rathaus-Sprecherin Sylvia Otto am Donnerstag mit.

In Kamenz hatten sich laut Otto die Oberbürgermeister von Görlitz und Kamenz, Octavian Ursu und Roland Dantz mit Karl Prinz zu Löwenstein, Generalbevollmächtigter der Malteser und Michael Harig, Aufsichtsratsvorsitzender der Oberlausitz-Kliniken gGmbH, getroffen. Sie unterhielten sich dort über die Verkaufspläne der Malteser Deutschland für verschiedene Krankenhäuser, darunter St. Johannes in Kamenz und St. Carolus in Görlitz. Dabei stand laut Otto "ein konstruktiver Meinungsaustausch" im Mittelpunkt des Gesprächs. Alle Beteiligten wollen auch weiterhin miteinander im Gespräch bleiben, so die Rathaus-Sprecherin weiter.

Ende Oktober war bekannt geworden, dass die Malteser das St.-Carolus-Krankenhaus nun doch verkaufen wollen. Und mit ihm jenes in Kamenz und vier weitere Krankenhäuser. Anfang November hatte die AfD einen Antrag im Görlitzer Stadtrat angekündigt. Demnach soll die Stadt Görlitz das dortige Malteser Krankenhaus kaufen. Das Thema wurde am Donnerstag im Stadtrat besprochen. (SZ)

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