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CDU-Abgeordnete sollen weiter die Region vertreten

Geert Mackenroth hatte nach Verlust des Direktmandats ange- kündigt, nicht mehr als regionaler Parlamentarier zu arbeiten. Seine Partei sieht das anders.

Geert Mackenroth soll auch weiterhin für die Wahlkreise Riesa und Großenhain im Büro an der Großenhainer Salzgasse erreichbar sein.
Geert Mackenroth soll auch weiterhin für die Wahlkreise Riesa und Großenhain im Büro an der Großenhainer Salzgasse erreichbar sein. ©  Symbolbild/Sebastian Schultz

Riesa/Großenhain. CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Meißen sollen auch ohne Direktmandat weiter Ansprechpartner für die Bürger des Landkreises bleiben. Das sei das Fazit der jüngsten Vorstandssitzung, teilt der Kreisverband der Partei mit. Konkret geht es um Daniela Kuge und Geert Mackenroth, die ihre Direktmandate bei der Wahl am 1. September an Konkurrenten der AfD verloren hatten. Beide waren aber über die CDU-Landesliste ins Parlament eingezogen.

Skepsis gegenüber Grünen

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Geert Mackenroth hatte nach der Wahl erklärt, er sei als über die Liste gewählter Abgeordneter allen Wählern im Freistaat verpflichtet. „Meine Arbeit als regionaler Wahlkreis-Abgeordneter für Riesa ist damit beendet.“ Das sieht seine Partei offenbar anders. Er soll für die Wahlkreise Riesa und Großenhain im Büro an der Großenhainer Salzgasse erreichbar sein, heißt es.

Wie der CDU-Kreisverband weiter mitteilt, war auf der Vorstandssitzung auch das Wahlergebnis kontrovers diskutiert worden. Zur anstehenden Koalitionsbildung heißt es, dass insbesondere die Beteiligung der Grünen an der künftigen Landesregierung „eher skeptisch gesehen“ werde. (SZ)

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