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Sebnitz

CDU will Steuern senken

Am 5. April wird in Dürrröhrsdorf-Dittersbach gewählt. Die Kandidaten für den Gemeinderat und die Ortschaftsräte stehen fest. Und sie machen eine Ansage.

Die CDU-Kandidaten: Armin Stettinius, Lars Mittmann, Thomas Lapp, Frank Sander.
Die CDU-Kandidaten: Armin Stettinius, Lars Mittmann, Thomas Lapp, Frank Sander. © privat

Die Kandidaten für die CDU im Gemeinderat von Dürrröhrsdorf-Dittersbach haben sich schon mal in Positur gebracht. Ihre Flyer sind fertig und das Wahlprogramm bereits verschickt. Damit dürften sie als Erste in der Gemeinde öffentlichkeitswirksam in den Wahlkampf gestartet sein. 

Gewählt wird am 5. April. Bis dahin haben Parteien und Bürgerbewegungen wie auch Vereine und Organisationen Zeit, sich ihren Wählern vorzustellen. Die CDU selbst tritt mit vier Kandidaten an. Bodo Timmreck, ehemaliger Bürgermeister, der bislang mit im Gemeinderat saß, tritt nicht wieder an. Er war es jedoch, der bei der verkorksten Wahl am 26. Mai 2019 die Stimmen für die CDU geholt hat, damit diese wenigstens mit einem Sitz im Parlament mitregieren konnte. Doch das Ergebnis war null und nichtig.

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Jetzt treten die Christdemokraten wieder an. Neben Armin Stettinius und Frank Sander gibt es auch zwei neue jüngere Gesichter im CDU-Wahlkampf. Das sind Thomas Lapp und Lars Mittmann. Die CDU will damit nach eigenen Worten, "die anscheinende Ratsmüdigkeit der gegenwärtigen Gemeinderäte entgegenwirken und den Gemeinderat als einen Ort des Dialogs und Meinungsaustausches wieder beleben." 

Inhaltlich fordert die CDU eine deutliche Entlastung der Einwohner und Betrieb und hat dabei die Grund- und Gewerbesteuer wie auch die Hundesteuer im Blick. Das Leben auf dem Land solle damit leichter und lebenswerter gemacht werden, schreiben die CDU-Kandidaten in ihrem Wahlprogramm. 

Auch die weiteren Vorhaben stehen fest, für die sich die CDU im Gemeinderat einsetzen will. Das Straßenlicht soll die ganze Nacht mit energiesparenden LEDs leuchten. Die Mitgliedschaft im Landschaftsverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge soll überprüft werden. Außerdem will man sich für ein zeitliche Straffung von Planungsvorhaben einsetzen. Die Ortsteile sollen besser an den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr angebunden werden. Die CDU will die Baumschutzsatzung aufheben, da hier Grundsätze bereits mit dem Landesrecht verbrieft sind. Darüber hinaus soll die Verwaltung kommunaler Mietwohnungen effizienter und der Breitbandausbau vorangetrieben werden.  Ob diese Ziele für den Einzug in den neuen Gemeinderat reichen, werden die wahlberechtigten Einwohner am 5. April entscheiden.

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