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Wortgefechte im Gebührenstreit

Wie teuer dürfen Wasser und Abwasser im Stolpener Verband sein? Die Christdemokraten zweifeln die Personalkosten an.

Der Streit um die neue Gebührenkalkulation für Wasser und Abwasser im Zweckverband Mittlere Wesenitz hält an. Die Gegner einer Gebührenanhebung kritisieren vor allem die geplante Lohnerhöhung für die Mitarbeiter im Zweckverband. So kritisiert der CDU-Ortsverband von Dürrröhrsdorf-Dittersbach Stolpens Bürgermeister Uwe Steglich (FDP), der zugleich Verbandschef ist. Die Dürrröhrsdorfer werfen Steglich vor, er wolle sich nur seine eigenen Taschen füllen. Dagegen verwahrt er sich und hat einen Rechtsanwalt bemüht.

Der CDU-Ortsverband Dürrröhrsdorf seinerseits reagierte daraufhin mit einer Presseerklärung. Die Ursache der kürzlichen Irritationen seien die Äußerungen von Uwe Steglich selbst gewesen, sagt Frank Sander, der Vorsitzende des Ortsverbandes. So habe sich der Stolpener Bürgermeister abfällig gegenüber der Unterstützung der CDU für faire Löhne der Arbeitnehmer im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes geäußert. Konkret hatte Steglich kritisiert, dass die CDU in Dürrröhrsdorf-Dittersbach einerseits höhere Löhne im Tarifstreit wolle und auf der anderen Seite Lohnerhöhungen im Wasser- und Abwasserzweckverband ablehne. Dieser Vergleich hinke jedoch gewaltig, sagt Frank Sander. So gehe es im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes lediglich um Lohnerhöhungen von 3,5 Prozent, während es beim Wasserversorger um bis zu 20 Prozent Lohnerhöhung gehe. Aus Sicht der CDU sei es jetzt erst einmal notwendig, die Stellenbeschreibungen der Verbandsmitarbeiter inhaltlich überprüfen zu lassen. (SZ/aw)

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