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CDU schickt Lissina

Der CDU-Ortsverband hatte vorige Woche angekündigt, nicht vor dem 14. August den Namen des eigenen OB-Kandidaten zu nennen. Darüber sprachen wir mit dem Landtagsabgeordneten Ludwig Thomaschk. Warum zögert Ihre Partei so lange? Weil wir anfangs keinen passenden Kandidaten hatten.

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Der CDU-Ortsverband hatte vorige Woche angekündigt, nicht vor dem 14. August den Namen des eigenen OB-Kandidaten zu nennen. Darüber sprachen wir mit dem Landtagsabgeordneten Ludwig Thomaschk.

Warum zögert Ihre Partei so lange?

Weil wir anfangs keinen passenden Kandidaten hatten.

Anfangs, und jetzt?

Jetzt sind wir uns in Weißwasser einig geworden. Unser Mann heißt Dietmar Lissina. Das hat der Ortsvorstand inzwischen beschlossen. Am 14. August wird dem dann sicherlich auch der Ortsverband zustimmen.

Warum sind Sie sich da so sicher?

Dietmar Lissina bringt die notwendigen Erfahrungen in der Kommunalpolitik mit, hat einen großen Erfahrungsschatz als Personalchef seit 1992 in der Stadtverwaltung und will unbedingt das von Helma Orosz Begonnene fortsetzen. Außerdem ist er in der Partei sehr aktiv, leitet die Kreistagsfraktion, ist stellvertretender Kreisvorsitzender und Ortsverbandsvorsitzender in Weißwasser.

Er hat aber auch schon vor Helma Orosz im Rathaus gearbeitet . . .

Ja. Als Angestellter musste er sich gegenüber seinem Dienstherren natürlich neutral verhalten. Im Rahmen der CDU hat er diese Neutralität aber aufgegeben und immer seine Meinung kritisch vertreten. Gerade deshalb liegt es ihm ja auch am Herzen, im Sinne von Helma Orosz weiterzumachen. Ich bin überzeugt davon, dass er der Richtige für Weißwasser ist.