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CDU-Stadtverband stellt sich neu auf

Nach den Austritten von Uwe Rumberg, Peter Pfitzenreiter und weiterer Mitglieder, muss die Partei in Freital nicht nur einen neuen Vorsitzenden wählen.

© dpa

Wer wird der oder die neue Vorsitzende im Stadtverband der CDU Freital? Nach dem Austritt von Peter Pfitzenreiter aus der Partei suchen die Mitglieder an der Basis aus ihren Reihen eine neue Führungsperson. Der bisherige Stellvertreter Andreas Störmer sagt: „Die Kandidatenliste ist offen bis zur Mitgliederversammlung am kommenden Dienstag.“ Er gehe davon aus, dass es eine echte Wahl wird, also nicht nur ein Kandidat antritt.

Zu möglichen Kandidaten will sich aber noch niemand äußern. Der Freitaler CDU-Vorstand hatte zuletzt 13 Mitglieder und zusätzlich mit Peter Darmstadt ein sogenanntes kooptiertes Mitglied, also eine ergänzende, beratende, aber nicht stimmberechtigte Person. Wie sich der neue Vorstand dann zusammensetzt und ob er wieder 13 Mitglieder haben wird, ist noch offen. So gab es beispielsweise mit Andreas Störmer und Roland Wöller zwei Stellvertreter, laut Satzung wäre auch einer ausreichend. 

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Unabhängig von der Vorstandswahl will sich die Freitaler CDU mit ihren rund 90 Mitgliedern „nach vorn orientieren“, wie Andreas Störmer sagt. „Wir wollen uns intern weiterentwickeln“, sagt der 40-Jährige. Man wolle jüngere Mitglieder einbinden und noch mehr in Richtung Digitalisierung tun. Auch die Gründung eines Stadtverbandes der Jungen Union stellte er in Aussicht. „Wir sind eine Mitmachpartei.“

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Es gebe durchaus eine rege Diskussionskultur in der CDU Freital, sagt Störmer. Er spielt damit auf die genannten Austrittsgründe der neun ehemaligen Mitglieder um Oberbürgermeister Uwe Rumberg an. Diese hatten sich beklagt, dass in der CDU nicht mehr offen diskutiert werden dürfe. Es kam zum Streit über ein internes Positionspapier und in der Folge zum Austritt der neun Freitaler.

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