merken
PLUS Pirna

Chef bewahrt Fahrer vor Gefängnis

Die Bundespolizei stellt einen Italiener, der schon mal ohne Fahrerlaubnis erwischt wurde. Die Strafe dafür konnte er nicht berappen, da kam Hilfe.

© Symbolbild: dpa

Die Bundespolizei hat am Dienstag einen säumigen Verurteilten und einen voll besetzten Pkw mit Eingeschleusten erwischt. Am Vormittag nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel in Hellendorf einen 54-jährigen Italiener fest. Der Mann war wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis durch das Amtsgericht Heilbronn zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt worden, welche er aber bisher nicht beglichen hatte. Aus diesem Grund wurde der 54-Jährige mit einem Haftbefehl gesucht.

Da er die Geldstrafe auch jetzt nicht bezahlen konnte, drohte ihm eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis. Sein Arbeitgeber bewahrte ihn aber vor einem Aufenthalt im Gefängnis und bezahlte die noch offene Geldstrafe bei einer Polizeidienststelle in Hamburg, sodass der 54-Jährige seine Fahrt kurz darauf fortsetzen konnte.

sz-Reisen
Mit SZ-Reisen die Welt entdecken
Mit SZ-Reisen die Welt entdecken

Bei SZ-Reisen findet jeder seine Traumreise. Egal ob Kreuzfahrt, Busreise, Flugreise oder Aktivurlaub - hier bekommen Sie für jedes Reiseangebot kompetente Beratung, besten Service und können direkt buchen.

Am Abend kontrollierten die Einsatzkräfte auf dem Parkplatz "Am Heidenholz" an der A17 die Insassen eines Pkws. Die Beamten stellten als Fahrer einen 34-jährigen nordmazedonischen Staatsangehörigen und vier weitere Landsleute im Alter von 23 bis 56 Jahren als Mitfahrer fest. Im Rahmen der polizeilichen Befragung machten die Insassen widersprüchliche Angaben zu ihrem geplanten Aufenthalt und konnten auch keine ausreichenden finanziellen Mittel dafür vorweisen. Vielmehr erhärtete sich im weiteren Verlauf der Verdacht, dass die Personen einer unerlaubten Arbeitsaufnahme im Bundesgebiet nachzugehen versuchten. 

Des Weiteren stellten die Bundespolizisten im Reisegepäck des 50-jährigen Nordmazedoniers eine auf ihn personalisierte, gefälschte bulgarische Identitätskarte fest. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern bzw. der unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet und dem Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen ein, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit.

Mehr Nachrichten aus Pirna lesen Sie hier. 

Täglichen kostenlosen Newsletter bestellen. 

Mehr zum Thema Pirna