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Chef des Wirtschaftsforums will Bürgermeister werden

Im Juni wählen die Weinböhlaer das neue Gemeindeoberhaupt. SPD-Mann Ulrich Wagner sorgt mit seiner Kandidatur für einen Dreikampf um die Rathausspitze.

Von Philipp Siebert

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Schon seit einer Weile geistert das Gerücht durch die Gemeinde: Der Niederauer Ulrich Wagner will Bürgermeister von Weinböhla werden. Jetzt ist es offiziell. Der SPD-Ortsverein bestätigt, dass der 60-Jährige von den Sozialdemokraten einstimmig zum Kandidaten nominiert wurde.

Ulrich Wagner ist im Landkreis Meißen kein Unbekannter. Seit 1992 ist er Geschäftsführer des Wirtschaftsforums Sächsisches Elbland e.V. Vier Jahre lang stand er zudem an der Spitze der Landesservicestelle Schule Wirtschaft in der Landesdirektion Dresden. „Ich freue mich über das Vertrauen der SPD“, sagt Wagner, der seit dem Jahr 2011 ein Parteibuch der Sozialdemokraten besitzt.

Wagner, der neben einer kaufmännischen und gastronomischen Lehre auch eine Verwaltungsausbildung abgeschlossen hat, möchte sich vor allem um den Erhalt der soliden finanziellen Ausstattung der Gemeinde starkmachen. Auch der Dialog zwischen Bürgern und dem Gemeinderat solle weiter gefördert werden. Als Geschäftsführer des Wirtschaftsforums hat Wagner, der seit 16 Jahren in Niederau wohnt, zudem Erfahrungen im Anleiten und Organisieren.

Damit ist aus dem Zweikampf um den Chefsessel im Weinböhlaer Rathaus ein Dreikampf geworden. Neben Wagner wollen der CDU-Mann Siegfried Zenker als auch Bäckermeister Stan Schirmer (parteilos) den amtierenden Gemeindechef Reinhart Franke (CDU) im Amt beerben. Franke macht im Juni Schluss mit der Politik. Er wird nach 25 Jahren im Amt in Rente gehen. „Mit 68 Jahren ist Schluss“, sagt er. Ab dem Sommer will er die Pension genießen.

Beim amtierenden Gemeindeoberhaupt ist das Gerangel um seinen Posten nicht unbemerkt geblieben. Doch er bleibt diplomatisch: „Mich fragen die Bürger bereits, für wen ich stimme“, sagt er, „aber das muss jeder selbst entscheiden, gute Kandidaten gibt es ja.“

Ob es beim Dreikampf bleibt, ist indes noch unklar. Amtsanwärter können sich noch bis Mai im Rathaus bewerben.

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