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Pirna

Chemie-Firma spendet 50.000 Masken

Das Unternehmen "Schill & Seilacher" hat den Atemschutz direkt in China geordert. Die Lieferung wird nun im gesamten Freistaat verteilt.

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (l.), "Schill & Seilacher"-Chef Dr. Rüdiger Ackermann: Begehrte Ware aus China dank guter Kontakte.
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (l.), "Schill & Seilacher"-Chef Dr. Rüdiger Ackermann: Begehrte Ware aus China dank guter Kontakte. © Daniel Schäfer

Sie sind derzeit ein begehrtes Gut und nicht mehr ganz einfach zu haben: Atemschutzmasken. Damit der derzeitige Mangel, insbesondere in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeheimen, etwas gelindert wird, hat das Chemie-Unternehmen "Schill & Seilacher" - was auch in Pirna-Neundorf produziert - dank guter Geschäftskontakte nach China ein großes Atemschutzmasken-Kontingent organisieren und auf eigene Kosten erwerben können. Dr. Rüdiger Ackermann, Geschäftsführer der weltweit tätigen Firma, übergab die Masken am Mittwoch am Pirnaer Landratsamt an Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD).

„Während der Staat derzeit den Unternehmen mit Milliardenbeträgen unter die Arme greift, sehen wir es als unsere Pflicht an, dass wir, wenn wir die Möglichkeiten und die Kontakte haben, ebenfalls helfen, wo es möglich ist“, sagt Ackermann. Das Unternehmen habe dank jahrzehntelanger guter Geschäftskontakte nach China, die teilweise auch schon in privaten Freundschaften mündeten, die Möglichkeit gehabt, direkt zu ordern und zudem die Atemschutzmasken zu Vorkrisen-Preisen erwerben zu können.

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"Schill & Seilacher" hatte die Masken am vergangenen Freitag bestellt. Die begehrte Ware wurde per Luftfracht und damit diebstahlsicher direkt nach Deutschland eingeflogen. Am Sonntag waren die Paletten angekommen und jetzt über Nacht per Lkw nach Pirna transportiert worden. "Wir freuen uns, dass wir als mittelständisches Unternehmen helfen können und hoffen auf zahlreiche Nachahmer-Effekte“, sagt Ackermann. Das Unternehmen will in den nächsten Tagen auch Hamburg und Baden-Württemberg - jene Bundesländer, in denen die beiden anderen Standorte beheimatet sind - in gleicher Menge ebenfalls mit Atemschutzmasken versorgen.

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Die Niederlassung in Pirna-Neundorf stellt darüber hinaus seit Anfang dieser Woche Desinfektionsmittel vorwiegend für Krankenhäuser, Altenheime, Apotheken, Arztpraxen, die Feuerwehren und den Katastrophenschutz sowie weitere soziale Einrichtungen im Landkreis und in Ostsachsen her.

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