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Chemnitzer Verein sagt Jugendlichen ab

Als Träger scheidet auch der Regenbogenbus aus. Die Stadt feilt nun an einer Alternative.

Von Tina Soltysiak

Der Verein Regenbogenbus aus Chemnitz hat kein Interesse daran, die Trägerschaft für das Alternative Jugendzentrum, kurz AJZ, in Leisnig zu übernehmen. Das bestätigt Bürgermeister Tobias Goth (CDU). Er schränkt allerdings ein: „Über ihr Projekt der mobilen Jugendarbeit möchten sie sich schon einbringen.“ Der Regenbogenbus betreut mit seinem Programm „Kontraste“ Jugendclubs in ganz Mittelsachsen. „Wir verstehen uns als Gäste in den Einrichtungen“, hatte Nancy Schreiber beim einem Treffen Ende Februar gesagt Sie ist als Sozialpädagogin bei dem Chemnitzer Verein tätig und kümmert sich gemeinsam mit ihren Kollegen um die Belange vor Ort.

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Da auch der Naundorfer Verein Spielträume sein Angebot, die Trägerschaft zu übernehmen, zurückgezogen hat, stehen die Stadträte nun weiterhin vor der Aufgabe, eine Lösung zu finden. Diese solle sowohl für die Verwaltung als auch für die Jugendlichen zufriedenstellend sein, so der Bürgermeister.

Diskussionsthema im Stadtrat

In jeder Sitzung des Verwaltungsausschusses sowie im Stadtrat im nichtöffentlichen Teil sei die Zukunft des Alternativen Jugendzentrums Thema, erzählt Bürgermeister Goth. Auch vergangenen Donnerstag sei dies der Fall gewesen. Die Stadt habe noch einige Hausaufgaben zu erledigen, so Tobias Goth. Er konkretisiert: „Wir müssen unter anderem einen Mietvertrag und eine Hausordnung erarbeiten.“

Ende des Monats wollen die Jugendlichen im Zentrum ihre nächste Veranstaltung abhalten. „Bis dahin wird es noch kein fertiges Vertragswerk geben“, sagt das Stadtoberhaupt. Die Räte treffen sich am 24. April zu ihrer nächsten, regulären Sitzung. Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses, der nicht-öffentlich ist, tagen bereits heute Abend.