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TU-Studie zu Hausärzten in der Pandemie gestartet

Es geht um die Verbesserung der medizinischen Versorgung. Im Landkreis Meißen gibt es erneut keinen Anstieg der Corona-Fälle.

Mund-Nasen-Schutz und Schutzschilder gehören auch in den Hausarztpraxen neuerdings zum Alltag. Jetzt gibt es zum Thema Hausärzte einen Online-Fragebogen..
Mund-Nasen-Schutz und Schutzschilder gehören auch in den Hausarztpraxen neuerdings zum Alltag. Jetzt gibt es zum Thema Hausärzte einen Online-Fragebogen.. © Foto: Hochschulmedizin Dresden

Meißen. Die Corona-Fälle im Landkreis Meißen haben sich auch am Wochenende nicht weiter erhöht. Sie liegen am Samstag bei 233 - die gleiche Zahl wie am Vortag,  am Donnerstag  und am Mittwoch, an dem ein kleiner Anstieg von einem Fall registriert wurde. Das teilte das Landratsamt Meißen mit. 213 Infizierte haben die Quarantäne beendet. Fünf Corona-Patienten sind im Krankenhaus, davon aber keiner mehr auf der Intensivstation (Stand vom Freitag).  Es gibt nach wie vor 19 Sterbefälle. Zehn Kontaktpersonen (Stand Freitag) befinden sich aktuell in Quarantäne. Das sind drei mehr als am Vortag.

Keine Neuinfektionen
Keine Neuinfektionen © Landratsamt

Die Medizinischen Fakultät der TU Dresden hat eine neue Studie zur hausärztlichen  Versorgung in Zeiten von Corona gestartet. Die Studie soll zeigen, wie Patienten die medizinische Versorgung erleben und was aus Patientenperspektive in einer Pandemiesituation verbessert werden könnte. Das teilte die Einrichtung am Sonntag mit.

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Flache Kurven © Landratsamt

"Gerade die Allgemeinmedizin hat die Kompetenz, die Gesundheit der Menschen in ihrer ganzen Komplexität in den Blick zu nehmen“, sagt Dr. Michael Wächter, Leiter der Studie. „In dem Online-Fragebogen stellen wir u.a. Fragen zu Lebensumständen, körperlichem und seelischem Befinden und zur medizinischen Versorgungssituation während der Corona-Pandemie.“ Dabei soll herausgefunden werden, ob oder wie unterschiedliche Gruppen in der Gesellschaft, zum Beispiel Künstler, Gastronomen oder Krankenpflegepersonal, die Versorgung während der Corona-Pandemie wahrnehmen. Die Analyse soll auch zeigen, auf welche Risikogruppen in Pandemiezeiten besonders geachtet werden sollte.

„An der anonymen Online-Befragung sind alle Menschen ab 18 Jahren herzlich eigeladen teilzunehmen, egal ob sie einen Hausarzt haben oder ob sie in der COVID-19-Pandemie einen Arzt aufgesucht haben oder nicht“, so Dr. Wächter. Insgesamt dauert die Umfrage etwa zehn Minuten.

Mittlere Altersgruppen sind besonders betroffen
Mittlere Altersgruppen sind besonders betroffen © Landratsamt

Der sächsische Landkreis mit den meisten Corona-Infizierten ist Zwickau (876). Meißen liegt an viertletzter Stelle vor Chemnitz (206), dem Kreis Leipzig (193) und Nordsachsen (142). Das Robert Koch-Institut weist für Meißen wieder die gleiche Anzahl wie der Landkreis aus: 233 Betroffene.

Spitzenreiter Radebeul
Spitzenreiter Radebeul © Landratsamt

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Zum Thema Coronavirus im Landkreis Meißen berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog!

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