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Wieder ein neuer Corona-Fall im Landkreis Meißen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung veröffentlicht erstaunliche Zahlen zur Akzeptanz der Maskenpflicht. Im Landkreis ist die Zeit der stagnierenden Fallzahlen wohl vorbei.

Die ungeliebte Maske ist gar nicht so ungeliebt. Wie neue Forschungsergebnisse besagen, sind aktuell 92 Prozent der Deutschen für die Maskenpflicht. Das ist mehr als nach der Einführung im April.
Die ungeliebte Maske ist gar nicht so ungeliebt. Wie neue Forschungsergebnisse besagen, sind aktuell 92 Prozent der Deutschen für die Maskenpflicht. Das ist mehr als nach der Einführung im April. © Boris Roessler/dpa

Meißen. Schon wieder.  Im Vergleich zum Vortag ist eine neue positiv getestete Person hinzugekommen. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Damit sind im Landkreis Meißen bislang 249 Personen positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Von diesen befinden sich drei Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Eine Person hat die behördlich angeordnete Quarantäne jetzt beendet. Drei Kontaktpersonen von positiven Fällen sind identifiziert worden.

Unabhängig vom Status der Quarantäne ist aktuell keine Person in stationärer Behandlung. 20 Personen sind bislang verstorben.

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Eine Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung erfasst seit März ständig, wie die Bevölkerung verschiedene Übertragungswege für das Coronavirus einschätzt. Die Mehrheit (in der aktuellen Befragung 63 Prozent) stuft dabei stets die Wahrscheinlichkeit, sich durch die Nähe zu anderen Menschen mit dem Coronavirus zu infizieren, als hoch ein. An zweiter Position folgt der Kontakt mit Türklinken (47 Prozent). Als weitere mögliche Übertragungswege werden zudem Bargeld, Spielzeug sowie Geschirr und Besteck angesehen. Eine Ansteckung über Kleidung, Lebensmittel oder Haustiere wurde hingegen zu nahezu allen Zeitpunkten als vergleichsweise niedrig eingeschätzt.

Die Kurven sind immer noch schön flach.
Die Kurven sind immer noch schön flach. © Gesundheitsamt Meißen
Ein kleiner Anstieg.
Ein kleiner Anstieg. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul weiter vorn.
Radebeul weiter vorn. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen

Die vom Bund und den Ländern eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus trafen direkt nach ihrer Einführung im März auf große Akzeptanz durch die Bevölkerung. Obwohl sich die Mehrheit stets für die Maßnahmen aussprach, zeigte sich über die folgenden Monate teilweise ein deutlicher Rückgang der Akzeptanz. So wurden beispielsweise die Kontaktbeschränkungen anfangs von 92 Prozent als angemessen eingestuft, Anfang Mai aber nur noch von 67 Prozent. Die aktuell geltenden Maßnahmen nehmen die Befragten größtenteils positiv wahr.  80 Prozent stufen sie als angemessen ein.

Eine ähnliche Akzeptanz zeigt sich auch bei der Maskenpflicht. Während sie direkt nach der Einführung im April eine hohe Rate von 86 Prozent aufwies, sank dieser Wert nach einigen Wochen auf bis zu 73 Prozent (Befragung vom 12. Mai 2020). Jetzt ist sie  wieder deutlich angestiegen – auf  92 Prozent. 

Über den gesamten Befragungszeitraum hinweg zeigt sich, dass sich der Großteil der Befragten gut über das Geschehen rund um das neuartige Coronavirus informiert fühlt. Dennoch lässt sich im Verlauf der letzten Wochen eine leicht sinkende Tendenz beobachten: Während im März und April stets mehr als 70 Prozent angaben, sich gut informiert zu fühlen, liegt dieser Wert in den letzten Wochen nur noch bei knapp über 60 Prozent. Die Befragung erfolgt  alle zwei Wochen und wird jeweils rund 1.000 Personen umfassen.

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