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Corona-Anlaufpraxen schließen

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen hatte im Freistaat insgesamt 30 solcher Test-Ambulanzen eingerichtet, drei davon im Landkreis Mittelsachsen.

Wegen rückläufiger Infektionszahlen schließt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen einige Praxen, die für Corona-Tests kurzfristig eingerichtet worden waren.
Wegen rückläufiger Infektionszahlen schließt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen einige Praxen, die für Corona-Tests kurzfristig eingerichtet worden waren. © Dietmar Thomas

Mittelsachsen.  Wegen der anhaltend niedrigen Infektionszahlen hat sich die KV zu diesem Schritt entschlossen. Wer befürchtet, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, hat deshalb aber keine Nachteile.

Bei Verdacht auf eine Infektion können die Abstriche in den Arztpraxen vorgenommen werden, so Katharina Bachmann-Bux, die Pressesprecherin der KV Sachsen. Die entsprechende Schutzausrüstung für Ärzte und medizinisches Personal stehe dafür mittlerweile ausreichend zur Verfügung. 

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"Nach wie vor sollten Personen mit entsprechenden Krankheitssymptomen nicht ohne Termin und vorherige telefonische Anfrage in den Arztpraxen erscheinen", sagt sie. Und: "Weiterhin gilt, dass die Testungen nur erfolgen können, wenn diese zuvor durch einen Arzt oder das Gesundheitsamt als erforderlich eingeschätzt wurden."

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Zu Beginn der Pandemie hatte die KV Sachsen mit Kliniken und Landratsämtern innerhalb kürzester Zeit im gesamten Freistaat insgesamt 30 temporäre Anlaufpraxen zur Testung auf das Corona-Virus eingerichtet. Zum 30. Juni wurden die ersten 13 wieder geschlossen werden.  

"In Mittelsachsen gab es drei solcher Praxen, geschlossen wurde zunächst die in Rochlitz", detailliert Katharina Bachmann-Bux.  Die aufgelösten Praxen seien in den zurückliegenden Wochen kaum frequentiert worden. "Manchmal lag die Zahl der entnommenen Abstriche pro Tag im niedrigen einstelligen Bereich."

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