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Kreis Bautzen: Darum gibt es mehr Corona-Fälle

Die Infektionskette bei einem Pflegedienst in Kamenz ist mittlerweile gestoppt. Doch das Virus hatte sich zuvor schon weiterverbreitet.

Von Reiner Hanke
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Im Zusammenhang mit den Corona-Infektionen bei einem Kamenzer Pflegedienst sind 150 Personen auf das Virus getestet worden.
Im Zusammenhang mit den Corona-Infektionen bei einem Kamenzer Pflegedienst sind 150 Personen auf das Virus getestet worden. © Jens Büttner/dpa (Symbolbild)

Kamenz/Bautzen. Die Statistik spricht für sich: Der Landkreis Bautzen ist derzeit im Freistaat Spitzenreiter bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner: Es waren 14 Mitte der Woche, aber null zum Beispiel im Nachbarkreis Görlitz. Sabine Rötschke, Sprecherin im Landratsamt Bautzen, spricht von einer hohen Zahl. Die wesentliche Ursache sei der Hotspot in Kamenz. Es handelt sich um eine Infektionskette, die beim ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) Dresden und Kamenz im Pflegezentrum Kamenz ihren Ursprung hatte. Am ersten Maiwochenende hatte sich dort nach Informationen des ASB ein Verdacht erhärtet. Wegen Erkältungs-Symptomen bei einer Mitarbeiterin war der Test veranlasst worden.

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